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Aktuelles

Hallo und herzlich willkommen,

schön, dass Sie hier vorbeischauen und sich für uns Kiezmacher interessieren. Kiezmacher? Ja, so wurden wir und unsere Arbeit immer wieder genannt und wir haben uns diese liebevolle Bezeichnung zum Programm gemacht. Auf dieser Seite stellen wir uns vor: Unsere Abgeordneten im Bezirksparlament, im Rathaus und im Abgeordnetenhaus finden Sie hier ebenso wie unser Programm und unsere inhaltlichen Schwerpunkte.

Außerdem zeigen wir Ihnen alle Wege, wie Sie analog und digital zu uns und mit uns in Kontakt treten können. Wir laden Sie ein, bei uns mitzumachen. Vielleicht sind Sie ja auch ein Kiezmacher?

Herzliche Grüße,

Ihr Mario Czaja
Vorsitzender des Kreisverbandes

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Berliner Kleingärten dauerhaft gesichert

5. März 2026

Mit dem Kleingartensicherungsgesetz werden alle Kleingärten auf landeseigenen Flächen per Gesetz grundsätzlich geschützt. Erstmalig werden damit 80% aller Kleingartenflächen in Berlin per Gesetz…

Bernd Siggelkow ist bereit für das AGH zu kandidieren

30. September 2025

Auch die Mitte der Gesellschaft muss vom Neubau profitieren

8. Juli 2025

Kreisparteitag der CDU Wuhletal 2025

26. Mai 2025

Biesdorf

Berliner Kleingärten dauerhaft gesichert

5. März 2026

Mit dem Kleingartensicherungsgesetz werden alle Kleingärten auf landeseigenen Flächen per Gesetz grundsätzlich geschützt. Erstmalig werden damit 80% aller Kleingartenflächen in Berlin per Gesetz…

Auch die Mitte der Gesellschaft muss vom Neubau profitieren

8. Juli 2025

Kreisparteitag der CDU Wuhletal 2025

26. Mai 2025

Schulhöfe, sichere Verkehrswege gute Erholungsflächen

7. April 2025

Hellersdorf

Berliner Kleingärten dauerhaft gesichert

5. März 2026

Mit dem Kleingartensicherungsgesetz werden alle Kleingärten auf landeseigenen Flächen per Gesetz grundsätzlich geschützt. Erstmalig werden damit 80% aller Kleingartenflächen in Berlin per Gesetz…

Auch die Mitte der Gesellschaft muss vom Neubau profitieren

8. Juli 2025

Kreisparteitag der CDU Wuhletal 2025

26. Mai 2025

Schulhöfe, sichere Verkehrswege gute Erholungsflächen

7. April 2025

Kaulsdorf

Berliner Kleingärten dauerhaft gesichert

5. März 2026

Mit dem Kleingartensicherungsgesetz werden alle Kleingärten auf landeseigenen Flächen per Gesetz grundsätzlich geschützt. Erstmalig werden damit 80% aller Kleingartenflächen in Berlin per Gesetz…

Auch die Mitte der Gesellschaft muss vom Neubau profitieren

8. Juli 2025

Kreisparteitag der CDU Wuhletal 2025

26. Mai 2025

Schulhöfe, sichere Verkehrswege gute Erholungsflächen

7. April 2025

Mahlsdorf

Berliner Kleingärten dauerhaft gesichert

5. März 2026

Mit dem Kleingartensicherungsgesetz werden alle Kleingärten auf landeseigenen Flächen per Gesetz grundsätzlich geschützt. Erstmalig werden damit 80% aller Kleingartenflächen in Berlin per Gesetz…

Auch die Mitte der Gesellschaft muss vom Neubau profitieren

8. Juli 2025

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26. Mai 2025

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7. April 2025

Marzahn

Berliner Kleingärten dauerhaft gesichert

5. März 2026

Mit dem Kleingartensicherungsgesetz werden alle Kleingärten auf landeseigenen Flächen per Gesetz grundsätzlich geschützt. Erstmalig werden damit 80% aller Kleingartenflächen in Berlin per Gesetz…

Bernd Siggelkow ist bereit für das AGH zu kandidieren

30. September 2025

Auch die Mitte der Gesellschaft muss vom Neubau profitieren

8. Juli 2025

Kreisparteitag der CDU Wuhletal 2025

26. Mai 2025
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Kiezmacher

  • Stefan Bley
  • Mario Czaja
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  • Alexander J. Herrmann
  • Dr. Torsten Kühne
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  • Nadja Zivkovic

Stefan Bley

Stefan Bley

Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Weiterbildung, Kultur und Facility Management

Genau wie unser Bezirk Marzahn-Hellersdorf erblickte auch ich 1979 die Welt. Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Frankfurt (Oder) verpflichtete ich mich für 14 Jahre als Offizier, studierte erfolgreich Pädagogik und übernahm unterschiedliche Führungspositionen sowohl als Offizier als auch als zivile Führungskraft.

Ich bin verheiratet und Vater zweier wunderbarer Töchter. Bereits seit 2022 darf ich den Bezirk als ehrenamtlicher Reserveoffizier in Berlin repräsentieren. Umso mehr freue ich mich, seit Mai 2023, als Stadtrat für Schule, Sport, Weiterbildung, Kultur und Facilitymanagement dem Bezirk auch hauptamtlich zu dienen.

Mario Czaja

Mario Czaja MdB

Direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Marzahn-Hellersdorf

Ich wurde 1975 in der Charité geboren, bin in Mahlsdorf aufgewachsen und in Kaulsdorf zur Schule gegangen. Mit 20 Jahren wurde ich Bezirksverordneter im damaligen Bezirk Hellersdorf und 1999 erstmals direkt für unseren Bezirk ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Von 2021 bis 2025 durfte ich Sie im Deutschen Bundestag vertreten.

Ich bin glücklich verheiratet und habe eine phantastische Tochter. Meine Lieblingsorte sind jeweils ganz früh am Morgen die Kaulsdorfer Seen und die Orientalischen Gärten in den Gärten der Welt.

Olga Gauks

Olga Gauks MdA

Mitglied des Abgeordnetenhauses als direkt gewählte Abgeordnete für Marzahn-Mitte

Ich heiße Olga Gauks und bin 1987 im wunderschönen Kasachstan geboren. Verwurzelt in der Liebe und dem Lachen meiner drei Kinder habe ich mein Zuhause in Marzahn-Hellersdorf gefunden, wo ich als Deutschlehrerin nicht nur Worte, sondern auch Welten verbinde. Mein Herz schlägt für die Integration und das harmonische Miteinander in unserem Bezirk, und ich widme mich mit Leidenschaft den Vereinen und Initiativen, die dies fördern.

Marzahn-Mitte, unser kleines Paradies, wo das Leben blüht und Familien gedeihen, ist der Ort, an dem ich mit meinem Team für die Weiterentwicklung der Bildungseinrichtungen, eine umfassende medizinische Versorgung und die Stärkung des sozialen Miteinanders sowie für ein vielfältiges Kulturleben kämpfe. Denn hier, in diesem lebendigen Stadtteil, können wir nur gemeinsam Dinge bewegen.

Lasst uns Hand in Hand arbeiten, um unseren Stadtteil zu einem noch schöneren Ort zu machen. Mein Team und ich sind bereit, mit Ihnen gemeinsam diesen Weg zu gehen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und mit Ihnen zusammenzuarbeiten.

Johannes Martin

Johannes Martin MdA

Mitglied des Abgeordnetenhauses als direkt gewählter Abgeordneter für Biesdorf, Friedrichsfelde Ost und Marzahn-Süd

Gemeinsam mit meiner Frau und meinen vier Kindern bin ich fest in Marzahn-Hellersdorf verwurzelt. Im April 1987 habe ich das Licht der Welt in unserem schönen Bezirk erblickt und bin ihm seitdem treu geblieben. Seit 2006 bin ich im Ehrenamt kommunalpolitisch aktiv und mein Schwerpunkt liegt im Bereich der Stadtentwicklung.

Gemeinsam mit meiner Familie schätzen wir die grünen Wegeverbindungen und gestalteten Innenhöfe im Bezirk. Vom Schleipfuhl über den Rohrpfuhlgraben am Wernerbad vorbei ist meine ideale allmorgendliche Laufstrecke.

Nach meinem Abitur am Sartre-Gymnasium in Hellersdorf studierte ich Regionalwissenschaften an der Universität Potsdam (Bachelor of Science) und schloss ein Masterstudium der Stadt- und Regionalplanung an. Während meiner Zeit in der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales durfte ich die Initiativen des damaligen Senators Mario Czaja zur Verbesserung der ambulanten ärztlichen Versorgung und der pflegerischen Versorgung begleiten. Davon konnte ich auch im Rahmen meiner Tätigkeit im Smart Living & Health Center e. V. profitieren. Hier habe ich zu Lösungen beraten, die ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter ermöglichen. Seit 27. September 2025 darf ich die Interessen der Bürger in Biesdorf, Friedrichsfelde Ost und Marzahn-Süd im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten.

Katharina Günther-Wünsch

Katharina Günther-Wünsch MdA

Senatorin für Bildung, Jugend und Familie,

Mitglied des Abgeordnetenhauses als direkt gewählte Abgeordnete für Kaulsdorf und Mahlsdorf

Zu Ostern im April 1983 habe ich das Licht der Welt in Dresden erblickt und bin ebenso dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. 2013 kam ich nach Marzahn-Hellersdorf und lebe mit meinen 3 Söhnen ganz in der Nähe der Mahlsdorfer Seen. Seit 2016 durfte ich als Bezirksverordnete die Themen in unserem wunderschönen Bezirk mitgestalten. Mit dem Einzug 2021 ins Abgeordnetenhaus darf ich Sie im Berliner Landtag vertreten und mit der Wiederholungswahl ab Mai 2023 die wertvolle Arbeit der Bildungs-, Jugend- und Familiensenatorin wahrnehmen. Eine maßvolle Bebauung unseres grünen Bezirks in Verbindung mit ausreichend sozialer Infrastruktur und einer ausgewogenen Verkehrspolitik sind mir zentrale Anliegen.

Alexander J. Herrmann

Alexander J. Herrmann MdA

Mitglied des Abgeordnetenhauses und direkt gewählter Abgeordneter für Kaulsdorf-Nord und Hellersdorf-Süd

Ich wurde im Dezember 1975 geboren und bin in der Großsiedlung von Marzahn-Hellersdorf aufgewachsen.
Mit meiner Familie lebe ich bis heute sehr gerne in unserem Bezirk. Seit 2008 bin ich hier auch politisch aktiv.
Als direkt gewählter Abgeordneter darf ich seit 2021 unsere beiden Ortsteile Kaulsdorf-Nord und Hellersdorf-Süd im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten. Der Erhalt der grünen Weitläufigkeit in unserem Bezirk, der Ausbau der sozialen Infrastruktur, d.h. Schulen, Kitas, Ärzte & Verkehrsangebote, sowie die positive Entwicklung unseres Cecilienplatzes stehen ganz oben auf meiner kommunalpolitischen Aufgabenliste. Bei einem Spazierganz im Wuhletal genieße ich die Natur und tanke Kraft für die politische Arbeit.

Dr. Torsten Kühne

Dr. Torsten Kühne

Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung

Im Dezember 1975 habe ich in Berlin-Buch das Licht der Welt erblickt. Nachdem ich in Berlin aufgewachsen und zur Schule gegangen bin, habe ich das Studium der Physik in Berlin und Austin (Texas/USA) erfolgreich abgeschlossen und anschließend in Potsdam promoviert. Nach meiner wissenschaftlichen Tätigkeit bei der Max-Planck-Gesellschaft habe ich zuerst als Referent im Berliner Abgeordnetenhaus und ab 2011 als Bezirksstadtrat in Pankow gearbeitet. Nach den Wahlen 2021 habe ich mich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf als Bezirksstadtrat insbesondere um den Schulbau und die Schulplatzversorgung gekümmert. Seit den Nachwahlen 2023 darf ich nunmehr berlinweit die Aufgabenfelder Schulbau, Schuldigitalisierung, Schulentwicklungsplanung sowie Lebenslanges Lernen verantworten. Aufgrund der enormen Bedarfe im Bezirk habe ich hierbei auch weiterhin die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in Marzahn-Hellersdorf fest im Blick.

Heike Wessoly

Heike Wessoly

Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung

Ich bin 1966 im Nachbarbezirk Lichtenberg geboren, dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Abschluss eines Studiums als diplomierte Verkehrsökonomin habe ich in verschiedenen Berliner Bezirken gelebt und gearbeitet, zuletzt als Verwaltungsleiterin. Durch mein ehrenamtliches Engagement als Bezirksverordnete Lichtenberg konnte bereits wertvolle kommunalpolitische Erfahrungen sammeln.
Seit Mai 2023 darf ich als Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung die Geschicke des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf mitgestalten. Besonders gern bin ich auf dem Wolkenhain und genieße den wundervollen Blick über den Bezirk in all seiner Vielfältigkeit.

Nadja Zivkovic

Nadja Zivkovic

Bezirksbürgermeisterin

1978 wurde ich in Dresden geboren und erst 2006, nachdem ich mein zweites Staatsexamen Jura in der Tasche hatte, kam ich nach Berlin, meinem Sehnsuchtsort. Seit Ende 2018 bin ich nun im Bezirksamt aktiv. Marzahn-Hellersdorf mit all seinen Unterschieden ist so ein grüner und schöner Bezirk, für den ich sehr sehr gern arbeite.

Mit meiner Hündin Nine bin ich sehr gern an den Kaulsdorfer Seen oder im Seelgrabenpark unterwegs.

Kiezthemen

Unser vollständiges Programm als PDF (2,9 MB)
  • Kita & Schule
  • Stadtentwicklung & Wohnen
  • Mobilität
  • Natur & Umwelt
  • Wirtschaft & Arbeit
  • Gesundheit, Pflege & Soziales
  • Sicherheit & Ordnung
  • Sport & Ehrenamt
  • Kunst, Kultur, Jugend & Senioren
  • Integration & gesellschaftlicher Zusammenhalt
  • Öffentliche Verwaltung & Digitalisierung

Kita & Schule

Kita & Schule – beste Chancen für jedes Kind

Alle Kinder und Jugendlichen verdienen die besten Chancen beim Start in das Leben. Unser Ziel bleibt eine Bildungslandschaft, die ausreichend Schulplätze, moderne und zeitgemäße Schulen, qualifizierte Fachkräfte sowie Unterrichtsinhalte bietet, die den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft gerecht werden. Schulen verstehen wir als Lern- und Lebensorte, die jedes Kind bestmöglich fördern und fordern.

In den vergangenen drei Jahren wurden im Bezirk erhebliche Fortschritte beim Schulbau erreicht. Über 8.200 neue Schulplätze konnten geschaffen werden, davon rund 4.200 im Grundschulbereich, etwa 3.000 an weiterführenden Schulen, über 800 an Gymnasien sowie zusätzliche Plätze an Förderschulen. Trotz dieser Erfolge zeigt sich ein differenziertes Bild: Während rechnerisch ausreichend Plätze vorhanden sind, bestehen weiterhin Überbelegungen insbesondere in den Grundschulen mit Klassenstärken von häufig über 26 Schülerinnen und Schülern. In der Sekundarstufe I besteht aktuell ein leichter Überhang an Plätzen, während einzelne Gymnasien wie das Otto-Nagel-Gymnasium, das Siemens-Gymnasium oder das Melanchthon-Gymnasium weiterhin stark nachgefragt sind. Unser Anspruch bleibt deshalb klar: Alle Schülerinnen und Schüler sollen im eigenen Bezirk versorgt werden können, wohnortnah und in der gewünschten Schulform.

Marzahn-Hellersdorf ist ein wachsender Bezirk, der zugleich einen Querschnitt der gesellschaftlichen Realität abbildet. Diese Vielfalt erfordert keine einheitlichen Lösungen, sondern passgenaue Angebote. Unser Ziel ist es, nicht das eine richtige System zu finden, sondern für jedes Kind den richtigen Bildungsweg zu ermöglichen. Dazu gehört ein breites und differenziertes Angebot: von frühkindlicher Bildung über Grundschulen als erste Gemeinschaft und Gemeinschaftsschulen für längeres gemeinsames Lernen mit der Option auf das Abitur bis hin zu integrierten Sekundarschulen mit starker Berufsorientierung, Oberstufenzentren für den Übergang in Ausbildung und Beruf, Kollegs für den zweiten Bildungsweg, Gymnasien, Angeboten für besondere Begabungen ab Klasse 5 und Förderschulen für spezifische Bedarfe.

Unsere Schulentwicklungsplanung muss flexibel und vorausschauend bleiben. Grundstücke für den Schulbau, wie etwa das in der Otto-Rosenberg-Straße, werden langfristig vorgehalten, ohne dass wir uns frühzeitig auf einzelne Schulformen festlegen. Bis 2030 werden vor allem zusätzliche Grundschulplätze benötigt, perspektivisch wird sich der Bedarf jedoch stärker auf weiterführende Schulen verlagern. Unser Ziel bleibt die vollständige Versorgung aller Schülerinnen und Schüler im eigenen Bezirk.

Ein zentrales Element unserer Bildungspolitik ist die Stärkung multiprofessioneller Teams. Neben Lehrkräften sind an allen Schulen Schulsozialarbeit, Schulpsychologie und weitere pädagogische Fachkräfte erforderlich und zwar zusätzlich zu einer vollständigen Lehrkräfteausstattung. Zwar konnten in den vergangenen Jahren Fortschritte beim Abbau des Lehrkräftemangels erzielt werden, dennoch zeigt sich im Bezirk weiterhin eine erhebliche Spreizung der Personalausstattung zwischen einzelnen Schulen von über 130 Prozent bis unter 75 Prozent. Deshalb müssen Schulen stärker in die Lage versetzt werden, eigenverantwortlich Personal zu gewinnen und einzustellen. Gleichzeitig setzen wir auf gezielte Maßnahmen zur Gewinnung von Lehrkräften für den Bezirk, etwa durch duale Studiengänge in Kooperation mit Hochschulen. Die psychische Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler hat für uns höchste Priorität. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass jede Schule Zugang zu schulpsychologischer Unterstützung erhält und entsprechende Programme weiter ausgebaut werden.

Der Ausbau multiprofessioneller Strukturen hat bereits begonnen: Lehrkräfte-Stellen wurden anteilig in andere Professionen umgewandelt. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen. Programme wie die Startchancenschulen wollen wir aktiv begleiten und ihre Vernetzung im Bezirk fördern.

Schulen entwickeln sich zunehmend zu multifunktionalen Orten im Kiez. Sie sind nicht nur Lernorte, sondern auch Räume für Begegnung, Kultur und Weiterbildung. Erste erfolgreiche Modelle der Mehrfachnutzung, wie etwa an der Grundschule an der Elsenstraße oder durch kulturelle Nutzungen wie Chorgemeinschaften, wollen wir auf den gesamten Bezirk ausweiten. Unser Ziel ist es, Schulen stärker als offene Orte im Quartier zu etablieren und sie im Sinne von Kiezschulen weiterzuentwickeln.

Außerschulische Lernorte gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Mit dem HELLEUM I und II verfügt der Bezirk über ein besonderes Angebot, das naturwissenschaftliches Lernen auf innovative Weise erlebbar macht und ein echtes Alleinstellungsmerkmal darstellt. Bildung wird nicht allein im Unterricht vermittelt, sondern auch durch praktische Erfahrungen, eigenes Erleben und außerschulische Lernorte geprägt.

Für die kommenden Jahre setzen wir klare Schwerpunkte: Der Ausbau des Ganztagsbetriebs muss qualitativ weiterentwickelt werden. Unser Ziel ist eine bessere Verzahnung von Lernen, Bewegung, Kultur und sozialem Miteinander. Gleichzeitig stehen umfangreiche Schulsanierungen an. Der Erhalt bestehender Schulplätze und die qualitative Verbesserung im Bestand sind zentrale Aufgaben der nächsten Jahre. Dafür sind effizientere Verfahren, standardisierte Lösungen und eine stärkere Unterstützung der Bauverwaltung nötig.

Auch die Qualität des Schulalltags muss weiter gestärkt werden. Die bereits eingeleiteten Schritte zur Professionalisierung der Schulreinigung, wie etwa die Einführung digitaler Meldesysteme und eines Ticketsystems zur schnellen Behebung von Mängeln sowie die fachliche Steuerung durch Reinigungsmanager, wollen wir weiter ausbauen. Beim Schulessen setzen wir uns für neue Wege ein, die hohe Qualitätsstandards sichern und die Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern erhöhen. Dazu gehört auch die Offenheit für ergänzende Modelle, die mehr Flexibilität ermöglichen und die Qualität des Angebots verbessern.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Schulwegsicherheit. Kinder sollen ihre Schule sicher erreichen können. Verbesserte Querungsmöglichkeiten und Maßnahmen zur Reduzierung des Bringverkehrs durch Elterntaxis sind dafür wichtige Bausteine.

Die enge Vernetzung mit dem gesellschaftlichen Umfeld bleibt ein zentraler Baustein. Sportvereine, soziale Träger und ehrenamtliche Organisationen leisten einen wichtigen Beitrag für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Wir wollen die Zusammenarbeit mit Schulen weiter stärken, den Zugang zu Sportangeboten verbessern und die Nutzung von Sporthallen transparenter gestalten. Auch die Einbindung von Organisationen wie dem Technischen Hilfswerk (THW), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) oder der Feuerwehr in den Schulalltag wollen wir ausbauen.

Kindertagesstätten

Eine gute frühkindliche Bildung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Bildungsbiografie. Unser Ziel ist es, jedes Kind der Vorschule frühzeitig zu erreichen und bestmöglich zu fördern. Mit einem Kita-Chancenjahr und ergänzenden Angeboten, wie einem Willkommensgutschein, wollen wir sicherstellen, dass möglichst alle Kinder vor der Einschulung eine Kita besuchen.

Die Voraussetzungen dafür sind kleinere Gruppen, gut ausgebildetes Personal und eine konsequente Förderung zentraler Kompetenzen, insbesondere der Sprachentwicklung. Durch die Verbesserung des Personalschlüssels werden die Gruppen weiter verkleinert und die individuelle Förderung gestärkt. Programme zur Qualitätsentwicklung, insbesondere im Rahmen bundesweiter Initiativen, wollen wir konsequent nutzen, um die frühkindliche Bildung weiter zu verbessern.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Übergang von der Kita in die Grundschule. Dieser soll verbindlicher und strukturierter gestaltet werden. Vorschulkinder sollen ihre zukünftige Schule und ihren Schulweg frühzeitig kennenlernen. Gleichzeitig wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Kitas und Grundschulen systematisch stärken.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung wollen wir die soziale Infrastruktur im Bezirk flexibel weiterentwickeln. Einrichtungen müssen auf veränderte Bedarfe reagieren können, beispielsweise durch die Umnutzung zu Jugendfreizeiteinrichtungen, Familienzentren oder Begegnungsorten. Der Erhalt und Ausbau von Familienzentren und Angeboten der Erziehungs- und Familienberatung bleibt dabei ein wichtiger Bestandteil.

Grundschulen

Die Grundschule ist für Kinder ein wichtiger Lern- und Lebensort, an dem grundlegende Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen vermittelt und damit die Basis für den weiteren Bildungsweg gelegt werden.

Besondere Bedeutung kommt dabei der frühzeitigen Förderung zu. Unterstützungsbedarfe müssen früh erkannt und gezielt aufgegriffen werden. Gleichzeitig wollen wir die Grundschulen stärker als Orte ganzheitlichen Lernens weiterentwickeln.

Dazu gehört auch der Ausbau außerschulischer Lernorte. So sollen Gartenarbeitsschulen weiterentwickelt und an mehreren Standorten im Bezirk etabliert werden. Erste Schritte sind bereits erfolgt, weitere Maßnahmen, etwa die Verbesserung der Infrastruktur, müssen folgen. Auch die Verkehrsschule wollen wir weiter stärken und so ausstatten, damit jedes Kind im Bezirk sicher Fahrrad fahren lernt und die Fahrradprüfung erfolgreich ablegen kann.

Weiterführende Schulen

Marzahn-Hellersdorf verfügt über ein vielfältiges Angebot an integrierten Sekundar- und Gemeinschaftsschulen. Dieses Angebot wollen wir erhalten und weiterentwickeln. Gemeinschaftsschulen ermöglichen längeres gemeinsames Lernen und eröffnen zusätzliche Bildungswege bis hin zum Abitur.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Berufsorientierung. Die Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig ihre Stärken erkennen und praktische Einblicke in verschiedene Berufsfelder erhalten. Erfolgreiche Modelle wie die „Talent-Company” an der Johann-Julius-Hecker-Schule oder Kooperationen mit Trägern wie „Schlaufuchs” zeigen, wie praxisnahe Berufsorientierung gelingen kann. Diese Ansätze wollen wir weiter ausbauen und im gesamten Bezirk verankern.

Unser Anspruch ist, dass jede Schülerin und jeder Schüler die Schule mit einem Abschluss verlässt. Dafür sind ausreichende personelle, räumliche und finanzielle Ressourcen sowie starke Partner im Kiez notwendig. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die die Schule ohne Abschluss verlassen, liegt in Marzahn-Hellersdorf bei 13,8 Prozent. Diese Quote wollen wir durch gezielte schulische und außerschulische Unterstützungsangebote deutlich senken.

Dem Lehrkräftemangel in unserem Bezirk begegnen wir mit neuen Formen der zentralen Steuerung, insbesondere bei der Gewinnung und Verteilung von Referendarinnen und Referendaren. Durch eine gezielte Nachwuchsförderung wollen wir mehr grundständig qualifizierte Lehrkräfte für unterversorgte Schulstandorte gewinnen.

Gleichzeitig stärken wir die personelle Ausstattung im sonderpädagogischen Bereich. Dazu setzen wir uns dafür ein, mehr Studierende im Praxissemester sowie im Flex-Master gezielt an entsprechende Schulstandorte zu bringen. So schaffen wir frühzeitig Bindungen an den Bezirk und stärken die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf.

Ein wichtiger Baustein ist dabei der Übergang in die berufliche Bildung. Wir setzen uns dafür ein, im Bezirk eine eigene Ankerschule für die Berufsvorbereitung im Rahmen des 11. Pflichtschuljahres zu etablieren, damit Jugendliche ihre Perspektiven vor Ort entwickeln können.

Schulbau und Infrastruktur

Mit dem Bildungscampus am Auerbacher Ring entsteht ein zentrales Projekt für die Bildungslandschaft im Bezirk. Der Baustart ist erfolgt. Geplant ist eine Gemeinschaftsschule mit einem Grundschulteil und einem weiterführenden Bereich, der perspektivisch flexibel weiterentwickelt werden kann. Die Fertigstellung ist schrittweise bis zum Schuljahr 2028/29 vorgesehen.

Darüber hinaus konnten in den vergangenen Jahren weitere wichtige Schulbauprojekte umgesetzt werden, darunter neue Standorte für integrierte Sekundarschulen. Diese Entwicklung zeigt, dass der Bezirk auf einem guten Weg ist, gleichzeitig bleibt der Bedarf hoch.

Bildung im Kiez und soziale Infrastruktur

Marzahn-Hellersdorf ist ein Bezirk mit großen sozialen Unterschieden. Diese spiegeln sich auch in Bildungsbiografien wider. Deshalb ist es umso wichtiger, Bildung, soziale Infrastruktur und Stadtentwicklung gemeinsam zu betrachten.

Wir brauchen mehr öffentliche Räume für Jugendliche und Familien sowie den Erhalt und Ausbau bestehender Angebote. Bildung, Begegnung und Teilhabe müssen im Kiez stattfinden können.

Dazu gehört auch eine stärkere Vernetzung von Schulen mit Sportvereinen, sozialen Trägern und ehrenamtlichen Strukturen. Bildung endet nicht am Schultor. Sie entsteht auch durch Bewegung, Begegnung, praktische Erfahrungen und gemeinsames Lernen im Alltag. Deshalb wollen wir die Angebote in den Bereichen Sport und Bewegung stärken.

Ein wichtiger Baustein dafür ist das geplante Kombibad am Jelena-Šantić-Friedenspark. Mit seiner zügigen Umsetzung schaffen wir zusätzliche wohnortnahe Möglichkeiten für Schulschwimmen, Vereinssport, Ferienangebote und generationenübergreifende Freizeitgestaltung. So verbessern wir die Voraussetzungen dafür, dass jedes Kind im Bezirk schwimmen lernen kann, stärken außerschulische Bildungs- und Bewegungsangebote und schaffen einen lebendigen Lern- und Begegnungsort im Kiez.

Digitalisierung und Bildung der Zukunft

Wir wollen Marzahn-Hellersdorf zu einem innovativen Bildungsstandort weiterentwickeln. Der vom Bund maßgeblich finanzierte Digitalpakt 2.0 schafft hierfür die notwendige Grundlage. Die bereitgestellten Investitionsmittel müssen wir konsequent nutzen, um einen klaren Dreiklang umzusetzen: die Sicherung und den Ausbau der digitalen Infrastruktur, den Auf- und Ausbau digitaler Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie die Ermöglichung digitalen Lehrens und Lernens durch eine zeitgemäße Ausstattung und die Qualifizierung des pädagogischen Personals. So stellen wir sicher, dass Schulen und Unterricht im Bezirk auf der Höhe der Zeit sind.

Digitale Bildung ist für uns kein Selbstzweck, sondern eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Schulen müssen in die Lage versetzt werden, moderne Technologien sinnvoll einzusetzen und Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Stadtentwicklung & Wohnen

Stadtentwicklung & Wohnen –
Lebensqualität im grünen Wuhletal bewahren

Wir haben in den vergangenen Jahren wichtige Weichen für eine ausgewogenere und nachhaltige Stadtentwicklung in Marzahn-Hellersdorf gestellt. Dabei standen wir vor der Herausforderung, dass es bereits eine Reihe an eingeleiteten Bebauungsplänen und genehmigten Projekten gab, die zwar in unserer Regierungszeit gebaut wurden, aber nicht durch uns entschieden wurden. Daher sind viele Erfolge unserer Weichenstellungen noch nicht sichtbar, aber eben trotzdem vollzogen. Es ist gelungen, Wachstum und den Schutz bestehender Strukturen miteinander zu verbinden. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Sicherung von Freiräumen und gewachsenen Kiezstrukturen sowie auf der frühzeitigen Integration sozialer Infrastruktur in neue Bauvorhaben. Gleichzeitig haben wir wichtige Planungsverfahren vorangebracht und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger deutlich gestärkt.

Die Innenhöfe wie in der Luzinstraße, der John-Heartfield-Straße, im Auerbacher Ring, in der Stollberger Straße und in der Eisenacher Str. sind planungsrechtlich als Freiräume gesichert worden. Unsere Forderung nach zusätzlicher sozialer Infrastruktur in Bebauungsplanverfahren und Genehmigungsverfahren wurde durchgesetzt. Die Beteiligung bei Bebauungsplanverfahren durch Beiräte und den Ausbau von Onlinebeteiligungsformaten wurde intensiviert und verbessert. Planungsrecht wichtige Infrastrukturprojekte wie das Kombibad wurden vorangetrieben. Zudem konnte die dauerhafte Sicherung der Kleingartenanlage (KGA) „Am Kienberg“ durch die Festsetzung des B-Plans erreicht werden. Das Gleiche wird durch die Einleitung der B-Pläne für die KGA Goldkörnchen und die KGA Elsensee geschehen.

Die grüne Weitläufigkeit unseres Stadtrandbezirks wird durch uns bewahrt. Sie zeichnet alle Stadtteile aus und verbindet sie miteinander. Die zahlreichen grünen Freiflächen und Innenhöfe machen unseren Bezirk so lebenswert. Wir werden daher alle Instrumente der Stadtentwicklung nutzen, um diese Strukturen zu sichern. Bei der Entwicklung unseres Bezirks muss der Kiezgedanke im Vordergrund stehen. Neue Wohnungen müssen zusammen mit der notwendigen sozialen Infrastruktur wie Schulen, Kitas und Arztpraxen geplant und gebaut werden.

Genossenschaften stärken

Das Wohnungsangebot im Bezirk wird besonders von Genossenschaften geprägt. Sie zeigen, dass bezahlbarer Wohnraum und lebendige Kieze einander nicht ausschließen. Ziel muss es daher sein, diese Kompetenz stärker zu nutzen. Genossenschaften sollen deshalb bei der Vergabe von landeseigenen Flächen, insbesondere im Umfeld ihres eigenen Bestandes, Vorrang haben.

Bauen nur mit sozialer Infrastruktur

Neue Wohnungen benötigen ein lebenswertes und funktionales Umfeld mit Kitas, Schulen, Ärzten, Sportstätten, Parks und Straßen. Wir fordern eine verbindliche Kopplung von Neubau und sozialer Infrastruktur. Die Bezirke, in denen besonders viele Wohnungen entstehen, müssen bei der Investitionsplanung des Landes entsprechend berücksichtigt werden. Das gilt insbesondere für Ausbaumaßnahmen des öffentlichen Nahverkehrs, um die neuen Stadtquartiere effektiv anzubinden. Um dies von Beginn an zu berücksichtigen und zu gewährleisten, müssen Verkehrsplanung und Stadtplanung bei all diesen Projekten eng verzahnt kooperieren. Zudem müssen entsprechende Mittel bereitgestellt werden. Das gilt auch für Projekte wie das Kombibad, das für den wachsenden Bezirk von noch größerer Bedeutung ist.

Bauen für die Nachbarschaft und mit der Nachbarschaft

Wir befürworten den Bau neuer Wohnungen und achten dabei auf ausgewogene Sozialstrukturen. Wenn im Kiez neue Wohnungen gebaut werden, insbesondere bei landeseigenen Wohnungsgesellschaften, sollten zunächst die Bestandsmieter ein Angebot für diese neuen Wohnungen zu bezahlbaren Mieten erhalten. So haben die Mieter die Möglichkeit, im Alter beispielsweise die größere Wohnung gegen eine kleinere zu tauschen, ohne im Anschluss eine höhere Miete zahlen zu müssen oder den Kiez verlassen zu müssen.

Bauen in der Nachbarschaft darf nicht nur einen Mehrwert in Form von Wohnraum für neue Mieter schaffen. Auch die bestehende Nachbarschaft muss einen Mehrwert aus dem Bauvorhaben ziehen. Dafür muss eine frühzeitige Beteiligung gelingen, um die im Kiez vorhandenen Wünsche bezüglich Infrastruktur, Grünflächen etc. besser einbeziehen zu können. Für den Bezirk ist eine ausreichende Finanzierung durch das Land für den laufenden Unterhalt und den Ausbau der Grünflächen von besonderer Bedeutung. Gleiches gilt für neue Parkplätze. Wenn neue Wohnungen entstehen, müssen auch verbindlich Parkplätze geschaffen werden. Durch Quartiersgaragen lassen sich bestehende Flächen besser nutzen.

Wohnungsförderung stärker auf gesellschaftliche Mitte ausrichten

Sozialer Wohnungsbau muss die gesellschaftliche Mitte in den Fokus nehmen. Die maximale Förderung muss die Situation im Quartier berücksichtigen. In Kiezen mit bereits hohem WBS-140-Anteil sollte der Schwerpunkt der Förderung auf WBS-220-Wohnungen liegen, die für Pflegekräfte, Polizisten oder Feuerwehrleute leistbar sind.

Wohnungen für Beschäftigte der lokalen Betriebe und Krankenhäuser

Unser Anspruch an den Bezirk ist, dass Wohnen, Leben und Arbeiten hier gleichermaßen und in kurzer Distanz zueinander möglich sind. Dafür benötigen wir deutlich mehr Wohnungen für die Mitarbeiter der im Bezirk ansässigen und auch produzierenden Unternehmen. Das gilt auch für die öffentliche Verwaltung, damit Polizisten, Busfahrerinnen und Verwaltungsmitarbeiter bei uns im Bezirk arbeiten und wohnen können.

Beteiligung verbessern

Erfolgreiche Stadtentwicklung gelingt im Dialog. Das gilt von der Quartiersgestaltung bis zur Frage, ob mehr Nahversorgung benötigt wird. Die Menschen vor Ort wissen oft am besten, was ihr Umfeld stärkt. Hier entwickeln wir gemeinsam mit der Verwaltung neue Formate der Partizipation.

Wir setzen uns beispielsweise dafür ein, Bauvorhaben und Bebauungspläne in den Kiezen, etwa in Stadtteilzentren und Jugendclubs, öffentlich auszulegen.

Stadt mit Charakter

Marzahn-Hellersdorf ist eine Stadt in der Stadt. Wir wollen eine Architektur ermöglichen, die die Menschen anspricht, Ihnen Freude am Wohnen, Leben und Arbeiten gibt und Identifikation stiftet. Der Mix aus Platte im besten Sinne des Wortes und beispielsweise modernen Holz- und Hybridgebäuden zeigt, wie die Zukunft des Wohnens im Bezirk aussehen soll. Seit der Errichtung der Großsiedlung war der Bezirk stets Vorreiter bei moderner Architektur und Stadterneuerung. Doch Architektur darf nicht nur effizient sein, sie muss auch emotional ansprechend, sozial offen und ökologisch vorbildlich sein. Daher soll Marzahn-Hellersdorf auch fester Bestandteil der Internationalen Bauausstellung 2037 werden.

Marzahn-Hellersdorf kann zeigen, wie soziale Verantwortung, technischer Fortschritt im Wohnungsbau sowie gute Gestaltung und kreative Architektur miteinander vereinbar sind. Das ist unser Anspruch und unser Auftrag zur weiteren Gestaltung des Bezirks.

Kleingärten sind für uns ein fester Bestandteil unserer Kieze. Mit dem Kleingartenflächensicherungsgesetz haben wir alle Anlagen auf landeseigenen Flächen dauerhaft gesichert. Darüber hinaus setzen wir weiterhin das Ziel um, alle bestehenden Kleingartenanlagen im Bezirk auch mit einem Bebauungsplan zu sichern und eine Bebauung auszuschließen.

Mobilität

Mobilität – sicher, verlässlich und für alle nutzbar

Verkehrssicherheit ist eines unserer zentralen Themen. In Marzahn-Hellersdorf müssen die Wege zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt und in der Freizeit, unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel, sicher und zuverlässig funktionieren. In den vergangenen Jahren konnten durch viele kleine und große Maßnahmen bereits spürbare Verbesserungen erzielt werden. Daran wollen wir anknüpfen und die Verkehrssituation Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Wir stehen für Wahlfreiheit bei der Mobilität. Menschen sollen selbst entscheiden können, ob sie Bus und Bahn, das Fahrrad oder das Auto nutzen möchten. Unser Ziel ist ein leistungsfähiges und ausgewogenes Angebot für alle Verkehrsmittel. Verkehrspolitik darf nicht ideologisch geführt werden, sondern muss sich an der Lebensrealität der Menschen orientieren.

Öffentlicher Nahverkehr

Ein starker öffentlicher Nahverkehr ist eine zentrale Voraussetzung für funktionierende Mobilität im Bezirk. Wir setzen uns für eine bessere Taktung von Bus und Bahn sowie für eine Ausweitung des Angebots des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ein. Dazu gehört für uns ein 5-Minuten-Takt für die S-Bahn-Linien und die U5 auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten.

Ebenso entscheidend ist, dass Umstiege zuverlässig funktionieren und Verbindungen innerhalb des Bezirks schneller werden. Dies gilt insbesondere für die Erreichbarkeit zentraler Standorte wie des Gesundheitscampus am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) sowie weiterer medizinischer Einrichtungen, aber auch von Einkaufsmöglichkeiten und Schulen.

Ein leistungsfähiger ÖPNV muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass alle Bahnhöfe im Bezirk barrierefrei ausgebaut werden. Aufzüge, gut erreichbare Zugänge und Leitsysteme für blinde und sehbehinderte Menschen sind hierfür unverzichtbar. Projekte wie die Verlängerung der Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Kaulsdorf müssen zügig umgesetzt werden.

Straßenverkehr und Infrastruktur

Für viele Menschen ist das Auto unverzichtbar. Familien, Handwerksbetriebe, Pflegedienste und Pendler sind auf eine funktionierende Straßeninfrastruktur angewiesen. Wir setzen uns deshalb für leistungsfähige Straßen, eine gute Erreichbarkeit der Wohngebiete und einen möglichst fließenden Verkehr ein.

Dazu gehört auch, Fahrbahnschäden zügig und nachhaltig zu beseitigen. Im Rahmen der Brückenbauoffensive setzen wir uns dafür ein, notwendige Neubauten im Bezirk schnell voranzutreiben und die Belastungen während der Bauphasen so gering wie möglich zu halten.

Große Infrastrukturprojekte bleiben für die Entwicklung unseres Bezirks von zentraler Bedeutung. Die Tangentiale Verbindung Ost ist eines der wichtigsten Verkehrsprojekte für den Berliner Osten. Sie kann zu einer spürbaren Entlastung vieler Wohngebiete beitragen und muss konsequent weiterverfolgt werden.

Auch für die Ortsumfahrung der B158 setzen wir uns für eine tragfähige Lösung ein, die sowohl den Verkehrsfluss verbessert als auch die Interessen der Anwohner berücksichtigt.

Intelligente Verkehrssteuerung und E-Mobilität

Eine moderne Verkehrssteuerung kann einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Verkehrsflusses und zur Reduzierung von Staus leisten. Intelligente Ampelsysteme helfen dabei, den Verkehr effizient zu lenken.

Zur Mobilität der Zukunft zählt für uns auch die Elektromobilität. Dafür ist eine bedarfsgerechte und sinnvoll geplante Ladeinfrastruktur notwendig. Der Ausbau von Ladesäulen darf nicht zulasten bestehender Stellplätze erfolgen, sondern muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren und im Alltag praktikabel sein.

Ruhender Verkehr und Pendlerverkehre

Neben dem fließenden muss auch der ruhende Verkehr stärker berücksichtigt werden. Der Parkdruck ist in vielen Wohngebieten hoch. Gleichzeitig führen abgestellte Lkws und Großtransporter an Hauptstraßen häufig zu Einschränkungen der Sicht und bergen dadurch Sicherheitsrisiken.

Wir setzen uns daher für bessere Parkmöglichkeiten sowie den Ausbau von Park-and-Ride-Angeboten an den S- und U-Bahnhöfen ein. Ergänzend dazu unterstützen wir die Erweiterung des Tarifbereichs B der S-Bahn bis Birkenstein, um Pendler frühzeitig zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen und den Verkehr im Bezirk zu entlasten.

Marzahn-Hellersdorf ist der einzige Bezirk Berlins ohne bezahlpflichtige Parkraumbewirtschaftung. Daran wollen wir festhalten. Dies hat sich bei uns bewährt.

Radverkehr

Der Radverkehr ist ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Mobilitätsangebots. Dafür sind sichere und gut nutzbare Radwege sowie ausreichend Abstellmöglichkeiten an Bahnhöfen notwendig.

Projekte wie die geplante Radschnellverbindung entlang der U5 können hierzu einen Beitrag leisten. Entscheidend ist jedoch, dass neue Radwege sinnvoll geplant werden und allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden. Unser Ziel sind funktionierende Lösungen, die den Verkehr insgesamt verbessern, ohne dabei einzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen.

Fußverkehr und Verkehrssicherheit

Ein erheblicher Teil der täglichen Wege wird zu Fuß zurückgelegt. Deshalb kommt auch dem Fußverkehr eine besondere Bedeutung zu.

In den vergangenen Jahren wurden bereits zahlreiche Maßnahmen, wie etwa neue Fußgängerüberwege oder bauliche Verbesserungen an Kreuzungen, umgesetzt. Diesen Weg wollen wir fortsetzen. Gehwege müssen instand gehalten, Bordsteine abgesenkt und Gefahrenstellen zügig beseitigt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf sicheren Schulwegen, insbesondere im Umfeld von Grundschulen. Hier sind klare Sichtverhältnisse, sichere Querungsmöglichkeiten und übersichtliche Verkehrsführungen entscheidend.

Mobilität im Kiez und neue Angebote

Gerade in Siedlungsgebieten gewinnt die sogenannte letzte Meile zunehmend an Bedeutung. Sharing-Angebote wie Carsharing, Bikesharing oder E-Scooter können eine sinnvolle Ergänzung sein, sofern sie geordnet eingesetzt werden.

Dafür braucht es klare Abstellflächen und verbindliche Regeln für Anbieter. Gehwege und Zugänge müssen jederzeit frei und sicher nutzbar bleiben.

Lärmschutz und Lebensqualität

Neben der Verkehrssicherheit ist auch die Reduzierung von Belastungen von großer Bedeutung. Lärm entlang stark befahrener Straßen beeinträchtigt die Lebensqualität vieler Menschen.

Maßnahmen wie Tempo 30 können dort sinnvoll sein, wo sie nachweislich zu einer Entlastung beitragen und die Verkehrssicherheit erhöhen. Bereits umgesetzte Regelungen, wie zum Beispiel die nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung in der Köpenicker Straße, zeigen, dass wirksame Verbesserungen in diesem Bereich möglich sind.

Fazit

Unser Ziel ist eine Mobilitätspolitik, die zu Marzahn-Hellersdorf passt: verlässlich, sicher und alltagstauglich. Wir stehen für Wahlfreiheit bei der Mobilität, für eine starke Infrastruktur und für eine Verkehrspolitik, die die unterschiedlichen Bedürfnisse im Bezirk zusammenführt, statt sie gegeneinander auszuspielen.

Natur & Umwelt

Natur & Umwelt – Heimat Wuhletal: Natur bewahren, Zukunft gestalten

Die vielfältige Natur und die Weitläufigkeit sind wesentliche Bestandteile der Lebensqualität in Marzahn-Hellersdorf. Diese gilt es zu bewahren und gleichzeitig weiterzuentwickeln. Grünflächen, Innenhöfe und Naturräume sind nicht nur wichtige Rückzugsorte für die Menschen, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zum Klima und zur ökologischen Balance.

Die Bebauung grüner Innenhöfe und bestehender Grünanlagen lehnen wir daher ab. Sie sind unverzichtbare grüne Oasen im Wohnumfeld und müssen dauerhaft gesichert werden. Die Sicherung solcher Flächen haben wir bereits erfolgreich vorangetrieben, beispielsweise an der Luzinstraße, der Stollberger Straße und der John-Heartfield-Straße. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen.

Schutz von Natur- und Landschaftsräumen

Die Landschafts- und Naturschutzgebiete im Bezirk müssen stärker geschützt werden. Gleichzeitig ist es wichtig, das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit diesen sensiblen Räumen zu stärken. Wir setzen uns deshalb für eine dauerhafte und verständliche Kommunikation mit der Bevölkerung ein, um klarzustellen, was erlaubt ist und was nicht.

Auch die Parkläufer leisten hierbei einen wichtigen Beitrag. Sie informieren über Regeln und Schutzbedarfe, stehen als Ansprechpersonen vor Ort zur Verfügung, wirken präventiv und unterstützen ein rücksichtsvolles Miteinander in Grün- und Erholungsräumen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung der Vermüllung von Grünflächen. Saubere Grünanlagen sind Voraussetzung für Aufenthaltsqualität und Naturschutz zugleich. Hier werden wir Maßnahmen weiter verstärken und konsequent umsetzen.

Stadtbäume und Klimaanpassung

Marzahn-Hellersdorf gehört zu den baumreichsten Bezirken Berlins. Das ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir wollen den Baumbestand weiter ausbauen und gezielt neue Bäume im öffentlichen Straßenraum pflanzen.

Im Zuge von Neubauvorhaben sollen landeseigene Wohnungsgesellschaften stärker in die Verantwortung genommen werden, zusätzliche Bäume zu pflanzen und deren Pflege in den ersten Jahren sicherzustellen.

Bäume leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Anpassung an steigende Temperaturen. Sie spenden Schatten, verbessern das Mikroklima und tragen zur Aufenthaltsqualität bei, insbesondere auf Spielplätzen und in stark versiegelten Bereichen.

Ergänzend setzen wir auf neue Ansätze wie die sogenannten „Tiny Forests“. Diese kleinen, dicht bepflanzten Flächen können zur Abkühlung beitragen, die Biodiversität fördern und neue Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten schaffen.

Stadtnatur und Artenschutz

Bei Planung und Bau müssen die Bedürfnisse der Stadtnatur stärker berücksichtigt werden. Dazu gehört, dass Gebäude und Freiräume so gestaltet werden, dass sie Tieren Rückzugs- und Bruträume bieten.

Wir werden bestehende Projekte ausbauen, beispielsweise durch zusätzliche Schwalbentürme oder die Weiterentwicklung des Pilotprojekts „Eichhörnchenseile” in Wohngebieten.

Zudem wollen wir die Erarbeitung von Landschafts- und Freiraumplanungen weiter voranbringen, um klare Ziele für Naturschutz und Landschaftspflege festzulegen. Bereits angepasste Pflegekonzepte, etwa während der Vegetationsphase, haben gezeigt, dass ökologische Verbesserungen möglich sind. Diesen Ansatz werden wir konsequent weiterverfolgen.

Wuhletal und Wasserhaushalt

Das Wuhletal ist ein zentraler Naturraum, der den Bezirk auf besondere Weise prägt. Wir wollen die Renaturierung und Bewässerung dieses Gebiets weiter voranbringen, um Flora und Fauna nachhaltig zu stärken.

Gleichzeitig gewinnt der richtige Umgang mit Wasser im Zuge von Starkregenereignissen zunehmend an Bedeutung. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit dem Land Berlin für ein Entwässerungskonzept für die Siedlungsgebiete ein.

Den Wuhlewanderweg als wichtigen Naherholungsraum wollen wir weiter aufwerten. Bereits umgesetzte Maßnahmen, wie die Installation zusätzlicher Sitzmöglichkeiten und Abfallbehälter, werden wir fortsetzen. Auch die Pflege des Gewässers selbst muss intensiviert werden.

Pflege, Verwaltung und Vorbildfunktion des Bezirks

Die Pflege und Unterhaltung der Grünflächen ist eine zentrale Aufgabe. Dafür werden wir das Straßen- und Grünflächenamt personell und finanziell weiter stärken.

Gleichzeitig muss der ökologische Ansatz der Arbeit weiter ausgebaut werden. Künftig sollen Pflege, Planung und technische Ausstattung stärker an klimaneutralen und nachhaltigen Kriterien ausgerichtet werden.

Auch als öffentlicher Träger wollen wir unserer Vorbildfunktion gerecht werden. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Solaranlagen auf den Dächern öffentlicher Gebäude, insbesondere von Schulen und Verwaltungsstandorten, weiter auszubauen.

Umweltbildung und Engagement

Umweltbildung ist eine wichtige Grundlage für nachhaltiges Handeln. Kleingartenanlagen leisten hierbei einen wertvollen Beitrag und sind zugleich wichtige grüne Räume im Bezirk. Wir setzen uns dafür ein, diese Flächen planungsrechtlich dauerhaft zu sichern.

Die Arbeit engagierter Akteure vor Ort ist unverzichtbar. Die Wildvogelstation des NABU Berlin leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz im Bezirk. Wir haben uns erfolgreich für die Finanzierung ihres Ausbaus eingesetzt und werden die anstehenden Baumaßnahmen weiterhin konstruktiv begleiten.

Fazit

Unser Ziel ist ein Bezirk, in dem Natur, Umwelt und Lebensqualität im Einklang stehen. Wir wollen das vorhandene Grün bewahren, es gezielt weiterentwickeln und gleichzeitig neue Impulse setzen. So soll Marzahn-Hellersdorf auch in Zukunft ein grüner, lebenswerter und nachhaltiger Bezirk bleiben.

Wirtschaft & Arbeit

Wirtschaft & Arbeit – den Standort stärken, Chancen sichern

Marzahn-Hellersdorf wird sowohl als Bezirk als auch als Wirtschaftsstandort oft unterschätzt. Dabei bildet unsere Wirtschaft ein tragendes Fundament für Entwicklung, Beschäftigung und Lebensqualität. Tausende Unternehmerinnen und Unternehmer sind hier jeden Tag aktiv. Sie schaffen Arbeitsplätze, bilden aus und engagieren sich vor Ort.

Unser Ziel ist es, Marzahn-Hellersdorf als leistungsfähigen, vielfältigen und zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort weiter zu stärken. Eine gute wirtschaftliche Entwicklung bedeutet sichere Arbeitsplätze, Perspektiven für junge Menschen und eine stabile Grundlage für den sozialen Zusammenhalt im Bezirk.

Mittelstand, Handwerk und Industrie

Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Handwerksbetriebe, kleine und mittlere Unternehmen sowie industrielle Betriebe prägen den Standort Marzahn-Hellersdorf in besonderer Weise.

Wir wollen die Rahmenbedingungen für Unternehmen im Bezirk weiter verbessern. Dazu gehören die Sicherung und Entwicklung von Gewerbeflächen ebenso wie verlässliche Planungsprozesse und eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung.

Ein wichtiger Baustein ist dabei die Entwicklung von Handwerker- und Gewerbehöfen. Gemeinsam mit landeseigenen und privaten Partnern wollen wir bezahlbare Mietflächen für Handwerk und Gewerbe schaffen und entsprechende Flächen planungsrechtlich sichern. So ermöglichen wir es insbesondere kleinen Betrieben, im Bezirk zu bleiben und sich weiterzuentwickeln.

Wohnen und Arbeiten zusammen denken

Eine funktionierende Wirtschaft braucht ausreichend Wohnraum. Deshalb ist der Wohnungsneubau ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen Entwicklung des Bezirks für uns.

Wir wollen insbesondere das Beschäftigtenwohnen sowie Wohnangebote für Auszubildende weiterentwickeln und fördern. Unser Ziel ist es, Fachkräfte im Bezirk zu halten und neue zu gewinnen. Stadtentwicklung muss dabei immer auch die Bedürfnisse von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern berücksichtigen.

Infrastruktur und Erreichbarkeit

Ein leistungsfähiger Wirtschaftsstandort braucht eine gute Anbindung. Deshalb setzen wir uns weiterhin für zentrale Infrastrukturprojekte ein.

Die Tangentiale Verbindung Ost (TVO) sowie die Ortsumfahrung Ahrensfelde sind wichtige Voraussetzungen für eine bessere Erreichbarkeit des Bezirks und für die Entlastung bestehender Verkehrswege. Sie stärken die wirtschaftliche Entwicklung und verbessern die Rahmenbedingungen für Unternehmen im gesamten Berliner Osten.

Gesundheitswirtschaft als Wachstumsmotor

Die Gesundheitswirtschaft ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Marzahn-Hellersdorf und zugleich ein bedeutender Arbeitgeber.

Wir wollen die Einrichtungen und Unternehmen in diesem Bereich deshalb gezielt unterstützen und weiterentwickeln. Dazu gehören insbesondere das Unfallkrankenhaus Berlin als Teil des Gesundheitscampus, das Klinikum Kaulsdorf, die Arona-Klinik und die Klinik Helle Mitte.

Der Gesundheitscampus am Unfallkrankenhaus soll weiter ausgebaut und als Standort für medizinische Versorgung, Forschung und Arbeitsplätze gestärkt werden.

Fachkräfte und Ausbildung

Die Gewinnung von Fachkräften ist eine Herausforderung für die Wirtschaft im Bezirk. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit Unternehmen, Kammern und Bildungseinrichtungen für gezielte Maßnahmen ein.

Dazu gehören Initiativen zur Gewinnung von Auszubildenden, Fachkräften und Studierenden ebenso wie die intensivere Vernetzung von Wirtschaft und Bildung. Ausbildungsmessen und praxisnahe Angebote zur Berufsorientierung wollen wir weiter ausbauen.

Die beiden Hochschulen im Bezirk, die Health Innovation University of Applied Sciences und die Alice Salomon Hochschule, sind wichtige Partner für die Fachkräfteentwicklung. Ihre Arbeit wollen wir weiter unterstützen und sie stärker mit der regionalen Wirtschaft verknüpfen.

Einzelhandel und Ortsteilzentren

Der stationäre Einzelhandel ist ein zentraler Bestandteil lebendiger Kieze und Ortsteilzentren. Er sichert Versorgung, schafft Arbeitsplätze und prägt das Bild unserer Stadtteile.

Jeder Standort im Bezirk hat eigene Herausforderungen. Deshalb wollen wir gemeinsam mit Unternehmen, Eigentümern und weiteren Akteuren lokale Entwicklungskonzepte erarbeiten, die gezielt auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen.

Der Standort Helle Mitte hat dabei für uns eine besondere Bedeutung. Seine Revitalisierung wollen wir aktiv begleiten und voranbringen.

Auch die Marzahner Promenade bleibt für uns ein zentraler Ortsteilstandort. Wir wollen sie als lebendiges Stadtteilzentrum mit florierendem Einzelhandel, vielfältigen Dienstleistungen, Kultur, Freizeitangeboten und hoher Aufenthaltsqualität weiterentwickeln. Die im Rahmen der Programme „Aktive Zentren“ und „Lebendige Zentren und Quartiere“ begonnenen Maßnahmen werden wir konsequent fortführen. Dazu zählen die Aufwertung des öffentlichen Raums, die Stärkung lokaler Angebote, eine bessere Vernetzung mit dem Umfeld sowie die Unterstützung von Kultur, Begegnung und nichtkommerziellen Nutzungen. Das Freizeitforum Marzahn als prägender Ankerpunkt der Promenade sichern und modernisieren wir weiter. Die energetische Sanierung des Freizeitforums im Rahmen des Programms „Nachhaltige Erneuerung“ ist hierfür ein wichtiger Baustein.

Tourismus und „Gärten der Welt“

In den vergangenen Jahren hat sich Marzahn-Hellersdorf zu einem Tourismusstandort entwickelt. Die Gärten der Welt sind das Aushängeschild des Bezirks und ziehen Besucherinnen und Besucher aus nah und fern an.

Dieses Potenzial wollen wir weiter nutzen und ausbauen. Dazu gehört sowohl die Entwicklung eines Themenhotels im Umfeld der Gärten der Welt als auch der dauerhafte Erhalt der Seilbahn als wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots.

Veranstaltungen und lokales Engagement

Bezirkliche Feste und Veranstaltungen leisten einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Leben und zum Zusammenhalt im Bezirk. Sie stärken lokale Netzwerke und machen die Vielfalt Marzahn-Hellersdorfs sichtbar.

Wir wollen diese Veranstaltungen weiterhin unterstützen und verlässlich begleiten. Auch das Bezirksjubiläum im Jahr 2027 soll ein sichtbares Zeichen für die Entwicklung und die Zukunft unseres Bezirks setzen.

Fazit

Unser Ziel ist ein wirtschaftlich starker Bezirk mit sicheren Arbeitsplätzen, guten Entwicklungsperspektiven und lebendigen Kiezen. Wir setzen auf einen starken Mittelstand, eine moderne Infrastruktur sowie eine enge Verbindung von Wirtschaft, Bildung und Stadtentwicklung.


6. Gesundheit, Pflege & Soziales

Marzahn-Hellersdorf ist ein wachsender Bezirk mit besonderen sozialen und demografischen Herausforderungen. Für die CDU steht im Mittelpunkt, dass alle Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation, Zugang zu einer verlässlichen, wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung haben. Zugleich wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld leben können. Die Stärkung der Prävention, ein stabiler sozialer Zusammenhalt und moderne, altersgerechte Wohnformen sind Leitmotive unserer sozialen Stadtüberlegung.

Gute Startchancen: Frühkindliche Versorgung, Prävention und Bewegung

Gesundheit zu erhalten und zu stärken beginnt schon in den Kinderschuhen. Deshalb setzen wir auf eine starke frühkindliche Gesundheitsversorgung und gezielte Prävention ein. Wir wollen die geschaffenen Strukturen in Kitas, Familienzentren und im Hebammenbereich weiter stärken und besser miteinander verzahnen.

Frühe Hilfen leisten einen wichtigen Beitrag, um Familien von Beginn an zu unterstützen. Die präventiven Angebote ab der Geburt sollen deshalb weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig setzen wir uns für verbindliche Bewegungs- und Sportangebote in Kitas und Grundschulen ein. Gesundheitsförderung verstehen wir als gemeinsame Aufgabe von Bildung und Jugendhilfe.

Die von uns eingeführten Familienservicebüros haben sich bewährt. Sie erleichtern Eltern den Zugang zu Leistungen und ermöglichen digitale Antragstellungen, etwa beim Elterngeld. Dieses Angebot wollen wir sichern und gezielt weiterentwickeln.

Gesunde Ernährung und ein gesundes Umfeld

Ein gesundes Leben wird maßgeblich durch das persönliche Umfeld geprägt. Wir setzen uns daher für die Förderung gesunder Lebensweisen im Alltag von Kindern und Familien ein. Dazu gehört ein attraktives und gesundheitsförderliches Wohnumfeld mit ausreichend Grünflächen, Spielplätzen und Bewegungsräumen. Gleichzeitig wollen wir das Bewusstsein für gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und mentale Gesundheit stärken.

Gesunde Ernährung ist eine wichtige Grundlage für Lernfähigkeit und Wohlbefinden. Deshalb setzen wir uns für eine deutliche Verbesserung der Qualität des Schulessens ein. Wir wollen die Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern erhöhen, indem sie stärker eingebunden werden, etwa durch die Mitwirkung bei der Zubereitung einzelner Komponenten in Schulküchen. Die Ernährungsbildung soll fester Bestandteil des Unterrichts sein.

Unsere Schulgärten leisten einen wertvollen Beitrag zur praktischen Vermittlung von Ernährungskompetenz. Bestehende Angebote wollen wir ausbauen und pflegen. Die Gartenarbeitsschulen sollen als Lernorte gestärkt werden. Wir werden eine weitere Gartenarbeitsschule an der Turnhalle der Ulmenschule schaffen, zusätzlich zu der bereits in unserer Regierungszeit entstandenen Einrichtung an der Peter-Pan-Grundschule.

Gesundheitsamt und frühzeitige Förderung

Das Gesundheitsamt spielt eine zentrale Rolle bei der frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsbedarfen. Wir setzen uns für die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Einschulungsuntersuchungen ein, um Förderbedarfe frühzeitig zu identifizieren.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt sowie unseren Kitas und Schulen ist dafür unerlässlich. Perspektivisch braucht das Gesundheitsamt eine bessere personelle Ausstattung. Dazu wollen wir gezielt zusätzliche Stellen schaffen, die Attraktivität des öffentlichen Gesundheitsdienstes durch bessere Bezahlung und moderne Arbeitsbedingungen erhöhen und verstärkt auf multiprofessionelle Teams setzen.

Haus der Gesundheit als zentraler Ort im Bezirk

Wir setzen uns für die Sanierung und die Stärkung des „Hauses der Gesundheit“ in der Etkar-André-Straße ein. Ziel ist es, verschiedene bezirkliche Gesundheitsangebote an einem Ort zu bündeln und so Synergien zu nutzen sowie Wege für Bürgerinnen und Bürger zu verkürzen. Denkbar ist die Verlagerung bislang angemieteter Einrichtungen, etwa des Gesundheitsamtes oder von Standorten im Forum Kienberg, an diesen zentralen Standort.

Ambulante medizinische Versorgung sichern

Eine wohnortnahe ambulante Versorgung ist für die Lebensqualität im Bezirk entscheidend. Wir halten daher an der kleinräumigen Bedarfsplanung in Berlin fest.

Die Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten wollen wir weiter gezielt fördern, unter anderem durch Programme zur Niederlassungsförderung und mögliche Co-Finanzierungen durch das Land Berlin. Medizinische Versorgung muss zudem von Anfang an in die Stadtplanung integriert werden. Die bestehende Praxisbörse zur Ärzteansiedlung soll weiterentwickelt werden.

In neuen Quartieren sollen Arztpraxen, Polikliniken und Gesundheitsangebote selbstverständlich mitgedacht werden. Erdgeschossflächen im Wohnungsbau wollen wir verstärkt für Gesundheitsangebote nutzen. Das Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO), dessen Fortführung wir gesichert haben, bleibt ein wichtiger Baustein moderner Notfallversorgung.

Innovative Versorgungsformen stärken

Neue Versorgungsmodelle können dazu beitragen, die medizinische Versorgung zu sichern und gleichzeitig Fachkräfte zu entlasten.

Wir wollen das im ländlichen Raum bewährte Modelle „Schwester Agnes“ auf den Berliner Stadtrand übertragen. Nichtärztliche Praxisassistentinnen und -assistenten (näPAs) sollen so eingebunden werden, um Ärztinnen und Ärzte zu entlasten und die Versorgung insbesondere im ambulanten Bereich zu verbessern.

Die Portalpraxis am Unfallkrankenhaus Berlin wurde in unserer Regierungszeit eingeführt und hat sich sehr bewährt.

Stationäre Versorgung und Rehabilitation

Die stationäre Versorgung im Bezirk ist leistungsfähig und soll weiter gestärkt werden. Das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) ist ein überregional bedeutender Hochleistungsversorger mit besonderer Expertise unter anderem in der Unfallmedizin, bei Brandverletzungen und Querschnittserkrankungen.

Gleichzeitig ist uns die wohnortnahe Grundversorgung wichtig. Das Krankenhaus Kaulsdorf und die „Arona Klinik für Altersmedizin“ leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag. Auch die Rehabilitationsangebote am Standort des UKB wollen wir gezielt stärken.

Seelische Gesundheit und soziale Teilhabe

Die psychische und seelische Gesundheit ist eine zentrale Voraussetzung für eine gute Lebensqualität. Wir wollen den Sozialpsychiatrischen Dienst im Bezirk durch mehr Personal, bessere Vergütung und moderne Arbeitsbedingungen stärken.

Niedrigschwellige Hilfsangebote sollen ausgebaut werden, um frühzeitig Unterstützung zu ermöglichen. Gleichzeitig setzen wir uns aktiv gegen Einsamkeit ein. Formate wie die Seniorenmesse im Bezirk wollen wir dauerhaft institutionell sichern.

Katastrophenschutz und gesundheitliche Vorsorge

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig ein funktionierender Katastrophen- und Zivilschutz ist. Wir wollen diesen Bereich stärken und besser ausstatten.

Dazu gehört der Aufbau und die Pflege von Daten zu besonders vulnerablen Gruppen sowie die Sicherstellung eines schnellen Zugriffs auf diese Informationen im Krisenfall, etwa bei einem Stromausfall. Entscheidend ist zudem eine funktionierende Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure über Sektorengrenzen hinweg.

Krisenbewältigung muss geübt werden. Deshalb setzen wir auf regelmäßige Trainings und gemeinsame Übungen, um im Ernstfall handlungsfähig zu sein.

Gesundheit, Pflege & Soziales

Gesundheit, Pflege & Soziales

Marzahn-Hellersdorf ist ein wachsender Bezirk mit besonderen sozialen und demografischen Herausforderungen. Für die CDU steht im Mittelpunkt, dass alle Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation, Zugang zu einer verlässlichen, wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung haben. Zugleich wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld leben können. Die Stärkung der Prävention, ein stabiler sozialer Zusammenhalt und moderne, altersgerechte Wohnformen sind Leitmotive unserer sozialen Stadtüberlegung.

Gute Startchancen: Frühkindliche Versorgung, Prävention und Bewegung

Gesundheit zu erhalten und zu stärken beginnt schon in den Kinderschuhen. Deshalb setzen wir auf eine starke frühkindliche Gesundheitsversorgung und gezielte Prävention ein. Wir wollen die geschaffenen Strukturen in Kitas, Familienzentren und im Hebammenbereich weiter stärken und besser miteinander verzahnen.

Frühe Hilfen leisten einen wichtigen Beitrag, um Familien von Beginn an zu unterstützen. Die präventiven Angebote ab der Geburt sollen deshalb weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig setzen wir uns für verbindliche Bewegungs- und Sportangebote in Kitas und Grundschulen ein. Gesundheitsförderung verstehen wir als gemeinsame Aufgabe von Bildung und Jugendhilfe.

Die von uns eingeführten Familienservicebüros haben sich bewährt. Sie erleichtern Eltern den Zugang zu Leistungen und ermöglichen digitale Antragstellungen, etwa beim Elterngeld. Dieses Angebot wollen wir sichern und gezielt weiterentwickeln.

Gesunde Ernährung und ein gesundes Umfeld

Ein gesundes Leben wird maßgeblich durch das persönliche Umfeld geprägt. Wir setzen uns daher für die Förderung gesunder Lebensweisen im Alltag von Kindern und Familien ein. Dazu gehört ein attraktives und gesundheitsförderliches Wohnumfeld mit ausreichend Grünflächen, Spielplätzen und Bewegungsräumen. Gleichzeitig wollen wir das Bewusstsein für gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und mentale Gesundheit stärken.

Gesunde Ernährung ist eine wichtige Grundlage für Lernfähigkeit und Wohlbefinden. Deshalb setzen wir uns für eine deutliche Verbesserung der Qualität des Schulessens ein. Wir wollen die Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern erhöhen, indem sie stärker eingebunden werden, etwa durch die Mitwirkung bei der Zubereitung einzelner Komponenten in Schulküchen. Die Ernährungsbildung soll fester Bestandteil des Unterrichts sein.

Unsere Schulgärten leisten einen wertvollen Beitrag zur praktischen Vermittlung von Ernährungskompetenz. Bestehende Angebote wollen wir ausbauen und pflegen. Die Gartenarbeitsschulen sollen als Lernorte gestärkt werden. Wir werden eine weitere Gartenarbeitsschule an der Turnhalle der Ulmenschule schaffen, zusätzlich zu der bereits in unserer Regierungszeit entstandenen Einrichtung an der Peter-Pan-Grundschule.

Gesundheitsamt und frühzeitige Förderung

Das Gesundheitsamt spielt eine zentrale Rolle bei der frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsbedarfen. Wir setzen uns für die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Einschulungsuntersuchungen ein, um Förderbedarfe frühzeitig zu identifizieren.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt sowie unseren Kitas und Schulen ist dafür unerlässlich. Perspektivisch braucht das Gesundheitsamt eine bessere personelle Ausstattung. Dazu wollen wir gezielt zusätzliche Stellen schaffen, die Attraktivität des öffentlichen Gesundheitsdienstes durch bessere Bezahlung und moderne Arbeitsbedingungen erhöhen und verstärkt auf multiprofessionelle Teams setzen.

Haus der Gesundheit als zentraler Ort im Bezirk

Wir setzen uns für die Sanierung und die Stärkung des „Hauses der Gesundheit“ in der Etkar-André-Straße ein. Ziel ist es, verschiedene bezirkliche Gesundheitsangebote an einem Ort zu bündeln und so Synergien zu nutzen sowie Wege für Bürgerinnen und Bürger zu verkürzen. Denkbar ist die Verlagerung bislang angemieteter Einrichtungen, etwa des Gesundheitsamtes oder von Standorten im Forum Kienberg, an diesen zentralen Standort.

Ambulante medizinische Versorgung sichern

Eine wohnortnahe ambulante Versorgung ist für die Lebensqualität im Bezirk entscheidend. Wir halten daher an der kleinräumigen Bedarfsplanung in Berlin fest.

Die Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten wollen wir weiter gezielt fördern, unter anderem durch Programme zur Niederlassungsförderung und mögliche Co-Finanzierungen durch das Land Berlin. Medizinische Versorgung muss zudem von Anfang an in die Stadtplanung integriert werden. Die bestehende Praxisbörse zur Ärzteansiedlung soll weiterentwickelt werden.

In neuen Quartieren sollen Arztpraxen, Polikliniken und Gesundheitsangebote selbstverständlich mitgedacht werden. Erdgeschossflächen im Wohnungsbau wollen wir verstärkt für Gesundheitsangebote nutzen. Das Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO), dessen Fortführung wir gesichert haben, bleibt ein wichtiger Baustein moderner Notfallversorgung.

Innovative Versorgungsformen stärken

Neue Versorgungsmodelle können dazu beitragen, die medizinische Versorgung zu sichern und gleichzeitig Fachkräfte zu entlasten.

Wir wollen das im ländlichen Raum bewährte Modelle „Schwester Agnes“ auf den Berliner Stadtrand übertragen. Nichtärztliche Praxisassistentinnen und -assistenten (näPAs) sollen so eingebunden werden, um Ärztinnen und Ärzte zu entlasten und die Versorgung insbesondere im ambulanten Bereich zu verbessern.

Die Portalpraxis am Unfallkrankenhaus Berlin wurde in unserer Regierungszeit eingeführt und hat sich sehr bewährt.

Stationäre Versorgung und Rehabilitation

Die stationäre Versorgung im Bezirk ist leistungsfähig und soll weiter gestärkt werden. Das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) ist ein überregional bedeutender Hochleistungsversorger mit besonderer Expertise unter anderem in der Unfallmedizin, bei Brandverletzungen und Querschnittserkrankungen.

Gleichzeitig ist uns die wohnortnahe Grundversorgung wichtig. Das Krankenhaus Kaulsdorf und die „Arona Klinik für Altersmedizin“ leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag. Auch die Rehabilitationsangebote am Standort des UKB wollen wir gezielt stärken.

Seelische Gesundheit und soziale Teilhabe

Die psychische und seelische Gesundheit ist eine zentrale Voraussetzung für eine gute Lebensqualität. Wir wollen den Sozialpsychiatrischen Dienst im Bezirk durch mehr Personal, bessere Vergütung und moderne Arbeitsbedingungen stärken.

Niedrigschwellige Hilfsangebote sollen ausgebaut werden, um frühzeitig Unterstützung zu ermöglichen. Gleichzeitig setzen wir uns aktiv gegen Einsamkeit ein. Formate wie die Seniorenmesse im Bezirk wollen wir dauerhaft institutionell sichern.

Katastrophenschutz und gesundheitliche Vorsorge

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig ein funktionierender Katastrophen- und Zivilschutz ist. Wir wollen diesen Bereich stärken und besser ausstatten.

Dazu gehört der Aufbau und die Pflege von Daten zu besonders vulnerablen Gruppen sowie die Sicherstellung eines schnellen Zugriffs auf diese Informationen im Krisenfall, etwa bei einem Stromausfall. Entscheidend ist zudem eine funktionierende Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure über Sektorengrenzen hinweg.

Krisenbewältigung muss geübt werden. Deshalb setzen wir auf regelmäßige Trainings und gemeinsame Übungen, um im Ernstfall handlungsfähig zu sein.


7. Sicherheit & Ordnung – verlässlich, bürgernah und präsent

Sicherheit und Ordnung sind die Grundlage für Lebensqualität, Vertrauen und ein funktionierendes Miteinander in unseren Kiezen. Marzahn-Hellersdorf soll ein Bezirk sein, in dem sich die Menschen im Alltag, auf dem Schulweg, in den Parks und im öffentlichen Raum sicher fühlen können. Dafür sind verlässliche Strukturen, sichtbare Präsenz und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten notwendig.

Die CDU Wuhletal steht für eine Sicherheitspolitik, die präventiv, bürgernah und konsequent ist. Wir wollen bestehende erfolgreiche Strukturen weiterentwickeln und gleichzeitig neue Herausforderungen entschlossen angehen. Die Polizei, das Ordnungsamt und die Feuerwehr sind dafür unsere Partner und verdienen unseren Respekt.

Bevölkerungsschutz und resilientes Blaulichtnetzwerk

In den vergangenen Jahren konnte durch die CDU-Stadträte ein belastbares und gut funktionierendes Blaulichtnetzwerk im Bezirk aufgebaut werden. Der bezirkliche „Blaulichtstammtisch“ ist dabei weit mehr als nur ein regelmäßiger Austausch. Er dient der Prävention, der Vernetzung sowie der gemeinsamen Übungs- und Einsatzvorbereitung von Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und vielen weiteren Akteuren.

Dieses resiliente Netzwerk sowie die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung wollen wir weiter stärken und ausbauen. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und ehrenamtliche Kräfte leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit im Bezirk. Ihnen gilt unsere Unterstützung und Anerkennung.

Der jährliche Blaulichttag hat sich als entscheidender Erfolgsfaktor für die bezirkliche Sicherheitsarbeit etabliert. Er stärkt Aufklärung, Information und das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Einsatzkräften und macht die Sicherheitsarbeit im Bezirk sichtbar. Dieses erfolgreiche Format wollen wir erhalten, weiterentwickeln und noch stärker in die Kieze tragen.

Ein funktionierender Katastrophenschutz braucht engagierte Menschen. Deshalb wollen wir die Ausbildung ehrenamtlicher Katastrophenschutzhelfer gezielt fördern und weiter ausbauen. Bürgerinnen und Bürger sollen befähigt werden, in Krisensituationen Verantwortung zu übernehmen und zu helfen.

Die bezirklichen Katastrophenschutz-Leuchttürme müssen dauerhaft einsatzbereit bleiben. Ihre Ausstattung, regelmäßige Beübung und eine verlässliche Funktionsfähigkeit sind für uns zentrale Bestandteile einer resilienten Krisenvorsorge und eines modernen Bevölkerungsschutzes.

Gerade die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig funktionierende Strukturen im Krisenfall sind. Deshalb wollen wir Vorsorge, Resilienz und Krisenfestigkeit im Bezirk konsequent stärken.

Feuerwehr und Rettungswesen

Für eine leistungsfähige Gefahrenabwehr sind moderne Standorte und eine gute Ausstattung unerlässlich. Gemeinsam mit dem Land Berlin konnten wir das notwendige Grundstück für die neue Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf sichern. Wir setzen uns nun für eine schnelle Umsetzung des Neubaus ein, um insbesondere das Siedlungsgebiet Kaulsdorf-Mahlsdorf besser abzusichern.

Darüber hinaus unterstützen wir die Schaffung einer zusätzlichen Rettungswache in Hellersdorf-Nord, um die Versorgungssicherheit und schnelle Einsatzzeiten im Bezirk weiter zu verbessern.

Ordnungsamt und Sicherheit im Kiez

Für viele Menschen ist das Ordnungsamt der unmittelbarste Ansprechpartner im Alltag. Wir wollen das Ordnungsamt als sichtbaren, verlässlichen und bürgernahen Akteur in den Kiezen weiter stärken.

Präsenz, Ansprechbarkeit und konsequentes Handeln tragen wesentlich zum Sicherheitsgefühl bei. Deshalb setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit von Ordnungsamt, Polizei, Quartiersmanagement und lokalen Initiativen.

Digitale Angebote wie die Ordnungsamt-App wollen wir weiter ausbauen und stärken. Die App ist ein direkter Draht der Bürgerinnen und Bürger in die Verwaltung und ermöglicht schnelle Meldungen und direkte Rückmeldungen, beispielsweise bei rücksichtslos abgestellten E-Scootern oder anderen Beeinträchtigungen im öffentlichen Raum.

Gleichzeitig muss das Ordnungsamt über ausreichend personelle Ressourcen verfügen, um konsequent gegen Probleme wie dauerhaft und platzraubend in den Kiezen abgestellte Transporter oder die ordnungswidrige Nutzung öffentlicher Flächen vorgehen zu können.

Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum

Saubere Parks, Grünanlagen und öffentliche Plätze tragen wesentlich zur Lebensqualität und zum Sicherheitsgefühl im Bezirk bei.

Die erfolgreichen Parkläufer-Projekte wollen wir deshalb dauerhaft sichern und weiterentwickeln. Sie leisten insbesondere rund um die Kaulsdorfer Seen und den Biesdorfer Baggersee einen wichtigen Beitrag für Sicherheit, Ordnung und Vermittlung im öffentlichen Raum.

Auch die Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtreinigung wollen wir fortsetzen und stärken. Wichtige Angebote für die Menschen im Bezirk sind die Reinigung der Hönower Weiherkette, des Schlossparks Biesdorf und des Bürgerparks Marzahn sowie die wohnortnahen BSR-Kieztage zur Sperrmüllentsorgung.

Illegale Müllablagerungen werden wir weiterhin konsequent bekämpfen. Die zusätzlichen Müll-Sheriffs und die deutlich erhöhten Bußgelder sind hierfür wichtige Instrumente. Entscheidend bleibt jedoch auch deren konsequente Anwendung. Öffentliche Räume müssen sauber, sicher und nutzbar bleiben.

Beleuchtung und Sicherheit im öffentlichen Raum

Ein gut beleuchteter öffentlicher Raum erhöht das Sicherheitsgefühl und verbessert die Aufenthaltsqualität. Deshalb setzen wir uns für den weiteren Ausbau der Gehwegbeleuchtung entlang stark frequentierter Wege ein.

Bereits umgesetzte Maßnahmen, wie etwa im Bürgerpark Marzahn oder am Schleipfuhlweg, zeigen, wie wichtig eine gute Beleuchtung für die Sicherheit und Orientierung ist. Diesen Weg wollen wir konsequent fortsetzen.

An kriminalitätsbelasteten Orten kann auch moderne Sicherheitstechnik einen wichtigen Beitrag leisten. Deshalb unterstützen wir die Möglichkeit der Videoüberwachung an Bahnhöfen und anderen besonders belasteten Orten, um Straftaten vorzubeugen, Täter abzuschrecken und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken.

Sicherheit an Bahnhöfen und Schutz vor Fahrraddiebstahl

Viele Menschen nutzen täglich Bus und Bahn. Bahnhöfe müssen deshalb sichere und verlässliche Orte sein.

Um Fahrraddiebstähle zu reduzieren und die Situation an den Bahnhöfen zu verbessern, setzen wir uns für den Bau moderner Fahrradparkhäuser ein. Diese bieten geschützte und sichere Abstellmöglichkeiten, sodass Fahrräder auch unbeobachtet bis zur Rückkehr sicher abgestellt werden können. Gleichzeitig wird die Verbindung zwischen Radverkehr und öffentlichem Nahverkehr gestärkt.

Ein erstes Fahrradparkhaus wollen wir am S-Bahnhof Mahlsdorf realisieren.

Fazit

Unser Ziel ist ein sicherer, sauberer, resilienter und gut organisierter Bezirk. Sicherheit entsteht dort, wo staatliche Strukturen funktionieren, öffentliche Räume gepflegt werden und die Menschen Vertrauen in ihre Umgebung haben.

Deshalb setzen wir auf starke Einsatzkräfte, ein verlässliches Ordnungsamt, einen funktionierenden Bevölkerungsschutz und eine Sicherheitspolitik, die sich an den konkreten Bedürfnissen der Menschen in Marzahn-Hellersdorf orientiert.

Sicherheit & Ordnung

Sicherheit & Ordnung – verlässlich, bürgernah und präsent

Sicherheit und Ordnung sind die Grundlage für Lebensqualität, Vertrauen und ein funktionierendes Miteinander in unseren Kiezen. Marzahn-Hellersdorf soll ein Bezirk sein, in dem sich die Menschen im Alltag, auf dem Schulweg, in den Parks und im öffentlichen Raum sicher fühlen können. Dafür sind verlässliche Strukturen, sichtbare Präsenz und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten notwendig.

Die CDU Wuhletal steht für eine Sicherheitspolitik, die präventiv, bürgernah und konsequent ist. Wir wollen bestehende erfolgreiche Strukturen weiterentwickeln und gleichzeitig neue Herausforderungen entschlossen angehen. Die Polizei, das Ordnungsamt und die Feuerwehr sind dafür unsere Partner und verdienen unseren Respekt.

Bevölkerungsschutz und resilientes Blaulichtnetzwerk

In den vergangenen Jahren konnte durch die CDU-Stadträte ein belastbares und gut funktionierendes Blaulichtnetzwerk im Bezirk aufgebaut werden. Der bezirkliche „Blaulichtstammtisch“ ist dabei weit mehr als nur ein regelmäßiger Austausch. Er dient der Prävention, der Vernetzung sowie der gemeinsamen Übungs- und Einsatzvorbereitung von Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und vielen weiteren Akteuren.

Dieses resiliente Netzwerk sowie die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung wollen wir weiter stärken und ausbauen. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und ehrenamtliche Kräfte leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit im Bezirk. Ihnen gilt unsere Unterstützung und Anerkennung.

Der jährliche Blaulichttag hat sich als entscheidender Erfolgsfaktor für die bezirkliche Sicherheitsarbeit etabliert. Er stärkt Aufklärung, Information und das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Einsatzkräften und macht die Sicherheitsarbeit im Bezirk sichtbar. Dieses erfolgreiche Format wollen wir erhalten, weiterentwickeln und noch stärker in die Kieze tragen.

Ein funktionierender Katastrophenschutz braucht engagierte Menschen. Deshalb wollen wir die Ausbildung ehrenamtlicher Katastrophenschutzhelfer gezielt fördern und weiter ausbauen. Bürgerinnen und Bürger sollen befähigt werden, in Krisensituationen Verantwortung zu übernehmen und zu helfen.

Die bezirklichen Katastrophenschutz-Leuchttürme müssen dauerhaft einsatzbereit bleiben. Ihre Ausstattung, regelmäßige Beübung und eine verlässliche Funktionsfähigkeit sind für uns zentrale Bestandteile einer resilienten Krisenvorsorge und eines modernen Bevölkerungsschutzes.

Gerade die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig funktionierende Strukturen im Krisenfall sind. Deshalb wollen wir Vorsorge, Resilienz und Krisenfestigkeit im Bezirk konsequent stärken.

Feuerwehr und Rettungswesen

Für eine leistungsfähige Gefahrenabwehr sind moderne Standorte und eine gute Ausstattung unerlässlich. Gemeinsam mit dem Land Berlin konnten wir das notwendige Grundstück für die neue Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf sichern. Wir setzen uns nun für eine schnelle Umsetzung des Neubaus ein, um insbesondere das Siedlungsgebiet Kaulsdorf-Mahlsdorf besser abzusichern.

Darüber hinaus unterstützen wir die Schaffung einer zusätzlichen Rettungswache in Hellersdorf-Nord, um die Versorgungssicherheit und schnelle Einsatzzeiten im Bezirk weiter zu verbessern.

Ordnungsamt und Sicherheit im Kiez

Für viele Menschen ist das Ordnungsamt der unmittelbarste Ansprechpartner im Alltag. Wir wollen das Ordnungsamt als sichtbaren, verlässlichen und bürgernahen Akteur in den Kiezen weiter stärken.

Präsenz, Ansprechbarkeit und konsequentes Handeln tragen wesentlich zum Sicherheitsgefühl bei. Deshalb setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit von Ordnungsamt, Polizei, Quartiersmanagement und lokalen Initiativen.

Digitale Angebote wie die Ordnungsamt-App wollen wir weiter ausbauen und stärken. Die App ist ein direkter Draht der Bürgerinnen und Bürger in die Verwaltung und ermöglicht schnelle Meldungen und direkte Rückmeldungen, beispielsweise bei rücksichtslos abgestellten E-Scootern oder anderen Beeinträchtigungen im öffentlichen Raum.

Gleichzeitig muss das Ordnungsamt über ausreichend personelle Ressourcen verfügen, um konsequent gegen Probleme wie dauerhaft und platzraubend in den Kiezen abgestellte Transporter oder die ordnungswidrige Nutzung öffentlicher Flächen vorgehen zu können.

Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum

Saubere Parks, Grünanlagen und öffentliche Plätze tragen wesentlich zur Lebensqualität und zum Sicherheitsgefühl im Bezirk bei.

Die erfolgreichen Parkläufer-Projekte wollen wir deshalb dauerhaft sichern und weiterentwickeln. Sie leisten insbesondere rund um die Kaulsdorfer Seen und den Biesdorfer Baggersee einen wichtigen Beitrag für Sicherheit, Ordnung und Vermittlung im öffentlichen Raum.

Auch die Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtreinigung wollen wir fortsetzen und stärken. Wichtige Angebote für die Menschen im Bezirk sind die Reinigung der Hönower Weiherkette, des Schlossparks Biesdorf und des Bürgerparks Marzahn sowie die wohnortnahen BSR-Kieztage zur Sperrmüllentsorgung.

Illegale Müllablagerungen werden wir weiterhin konsequent bekämpfen. Die zusätzlichen Müll-Sheriffs und die deutlich erhöhten Bußgelder sind hierfür wichtige Instrumente. Entscheidend bleibt jedoch auch deren konsequente Anwendung. Öffentliche Räume müssen sauber, sicher und nutzbar bleiben.

Beleuchtung und Sicherheit im öffentlichen Raum

Ein gut beleuchteter öffentlicher Raum erhöht das Sicherheitsgefühl und verbessert die Aufenthaltsqualität. Deshalb setzen wir uns für den weiteren Ausbau der Gehwegbeleuchtung entlang stark frequentierter Wege ein.

Bereits umgesetzte Maßnahmen, wie etwa im Bürgerpark Marzahn oder am Schleipfuhlweg, zeigen, wie wichtig eine gute Beleuchtung für die Sicherheit und Orientierung ist. Diesen Weg wollen wir konsequent fortsetzen.

An kriminalitätsbelasteten Orten kann auch moderne Sicherheitstechnik einen wichtigen Beitrag leisten. Deshalb unterstützen wir die Möglichkeit der Videoüberwachung an Bahnhöfen und anderen besonders belasteten Orten, um Straftaten vorzubeugen, Täter abzuschrecken und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken.

Sicherheit an Bahnhöfen und Schutz vor Fahrraddiebstahl

Viele Menschen nutzen täglich Bus und Bahn. Bahnhöfe müssen deshalb sichere und verlässliche Orte sein.

Um Fahrraddiebstähle zu reduzieren und die Situation an den Bahnhöfen zu verbessern, setzen wir uns für den Bau moderner Fahrradparkhäuser ein. Diese bieten geschützte und sichere Abstellmöglichkeiten, sodass Fahrräder auch unbeobachtet bis zur Rückkehr sicher abgestellt werden können. Gleichzeitig wird die Verbindung zwischen Radverkehr und öffentlichem Nahverkehr gestärkt.

Ein erstes Fahrradparkhaus wollen wir am S-Bahnhof Mahlsdorf realisieren.

Fazit

Unser Ziel ist ein sicherer, sauberer, resilienter und gut organisierter Bezirk. Sicherheit entsteht dort, wo staatliche Strukturen funktionieren, öffentliche Räume gepflegt werden und die Menschen Vertrauen in ihre Umgebung haben.

Deshalb setzen wir auf starke Einsatzkräfte, ein verlässliches Ordnungsamt, einen funktionierenden Bevölkerungsschutz und eine Sicherheitspolitik, die sich an den konkreten Bedürfnissen der Menschen in Marzahn-Hellersdorf orientiert.

Sport & Ehrenamt

Sport & Ehrenamt – Bewegung ermöglichen, Engagement stärken

Sport und Ehrenamt sind tragende Säulen unseres Bezirks. Sie schaffen Gemeinschaft, fördern die Gesundheit, stärken den Zusammenhalt und geben vielen Menschen einen festen Ort im Kiez. Marzahn-Hellersdorf verfügt über eine vielfältige Vereinslandschaft, engagierte Ehrenamtliche und eine wachsende Zahl sportlich aktiver Menschen. Diese Stärken wollen wir erhalten, ausbauen und besser unterstützen.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Mitglieder in vielen Sportvereinen deutlich gestiegen. Große Vereine wie Eintracht Mahlsdorf, der AC Berlin oder Fortuna Biesdorf leisten ebenso wie viele kleinere Vereine täglich unverzichtbare Arbeit. Dieses Engagement verdient konkrete Unterstützung, verlässliche Strukturen und weniger bürokratische Hürden.

Vereine stärken, Ehrenamt entlasten

Ohne Ehrenamt gäbe es keinen Sport. Deshalb wollen wir diejenigen stärken, die Verantwortung übernehmen, Training ermöglichen, das Vereinsleben organisieren und Menschen jeden Alters in Bewegung bringen.

Wir setzen uns für einen festen Ansprechpartner im Bezirksamt für Sportvereine und Ehrenamtliche ein. Genehmigungen, Kommunikation und Antragsverfahren sollen einfacher, digitaler und verlässlicher werden. Vereine benötigen Unterstützung bei Förderanträgen, Sponsoring, Spendenkampagnen sowie bei rechtlichen oder steuerlichen Fragen.

Ein bezirkliches Mikroförderprogramm soll kleine Investitionen ermöglichen, etwa für Ausstattung, Materialien oder die Vereinsarbeit. Gleichzeitig wollen wir die Gewinnung und Qualifizierung von Übungsleitern und Ehrenamtlichen fördern. Dazu gehören kostenlose oder vergünstigte Fortbildungen ebenso wie eine bessere Anerkennungskultur.

Ein jährlicher bezirklicher Ehrenamtspreis für die Bereiche Sport, Kultur, Soziales und Jugend sowie eine verstärkte Nutzung der Ehrenamtskarte können dabei helfen, dieses Engagement sichtbarer zu machen. Auch junge Ehrenamtliche sollen stärker in den Blick genommen werden.

Kinder- und Jugendsport in den Mittelpunkt stellen

Der Kinder- und Jugendsport muss einen besonderen Schwerpunkt unserer Sportpolitik bilden. Bewegung, Teamgeist und körperliche Aktivität sind ein wichtiges Gegengewicht zu Bewegungsmangel, übermäßiger Bildschirmzeit und der übermäßigen Nutzung von sozialen Medien.

Unser Ziel ist es, jedem Kind im Bezirk unabhängig vom Elternhaus Zugang zu Sport und Bewegung zu ermöglichen. Dafür wollen wir mehr Sportangebote in den Schulalltag integrieren und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen weiter stärken. An vielen Stellen gelingt dies bereits, etwa durch Angebote der Basket Dragons Marzahn oder durch die Alba-Sportstunde. Diese Beispiele zeigen, wie sich Sport niedrigschwellig in den Alltag von Kindern integrieren lässt.

Wir wollen Schnupperangebote, Sport-Probemonate für Grundschulkinder, Feriencamps, Kiez-Sporttage und eine bezirkliche Übersicht aller Kinder- und Jugendangebote weiter ausbauen. Erfolgreiche Projekte wie das „Sportkarussell” sollen gestärkt werden. Besonders Vereine in sozial benachteiligten Quartieren benötigen gezielte Unterstützung.

Moderne und faire Sportinfrastruktur

Eine wachsende Sportlandschaft braucht ausreichend moderne und gut nutzbare Sportanlagen. Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive sind neue „gedeckte“ Sportanlagen entstanden. Diesen Weg wollen wir fortsetzen und darauf achten, dass neue oder sanierte Turnhallen grundsätzlich wettkampftauglich und barrierearm geplant werden.

Sanierung und Neubau müssen Hand in Hand gehen. Wo bestehende Anlagen erneuert werden können, soll dies konsequent geschehen. Gleichzeitig dürfen notwendige Erweiterungen nicht aufgeschoben werden. Der aktuelle Sportentwicklungsplan schafft hierfür eine wichtige Grundlage und muss konsequent umgesetzt werden.

Es besteht weiterhin ein erheblicher Bedarf an ungedeckten Sportflächen. Neue Plätze, Bewegungsangebote und Sportkomplexe müssen dort entstehen, wo der Bedarf besonders groß ist. Der Sportpark Hönow bleibt dabei ein wichtiges Zukunftsprojekt, das nur gemeinsam mit dem Land Brandenburg und mit Unterstützung des Senats umgesetzt werden kann.

Transparente Sportstättenvergabe

Sportflächen sind knapp. Deshalb braucht es eine faire, nachvollziehbare und transparente Vergabe der vorhandenen Zeiten.

Mit der ab 2027 geplanten Einführung einer transparenten digitalen Sportstättenvergabe sollen Vereine besser erkennen können, wo freie Zeiten zur Verfügung stehen. So können Sportanlagen besser ausgelastet und Trainingszeiten gerechter verteilt werden.

Dazu gehört auch eine bezirksübergreifend anschlussfähige, digitale Belegungsübersicht sowie die Veröffentlichung freier Zeiten. Unser Ziel ist eine Vergabe, die für alle Vereine nachvollziehbar ist und flexibel auf tatsächliche Bedarfe reagieren kann.

Schwimmen sichern, Bäderangebot verbessern

Schwimmen ist eine grundlegende Fähigkeit, die für uns zur Daseinsvorsorge gehört. Unser Ziel ist es, dass alle Kinder in Marzahn-Hellersdorf schwimmen lernen können und dass ausreichend Schwimmzeiten für Schulen, Vereine und den Freizeitsport zur Verfügung stehen.

Deshalb werden wir das Kombibad am Jelena-Šantić-Friedenspark mit den bewilligten Mitteln und den bereits laufenden Planungen konsequent und zügig umsetzen. Dabei behalten wir die Belange der Nachbarschaft durch ein tragfähiges Parkkonzept im Blick.

Mit dem Kombibad schaffen wir dringend benötigte zusätzliche Schwimmkapazitäten im Bezirk, die mehr Schwimmzeiten für Schulkinder, bessere Angebote für Vereine sowie zusätzliche Möglichkeiten für Familien, Seniorinnen und Senioren und den Breitensport bieten. Zugleich schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass künftig auch Schwimmintensivkurse in den Ferien wohnortnah im Bezirk angeboten werden können.

Durch gemeinsamen Einsatz wurde erreicht, dass die Schwimmhalle und der Außenbereich nunmehr zeitgleich errichtet werden sollen. Das ist ein wichtiger Fortschritt für den Bezirk. Die hierfür notwendige Machbarkeitsstudie ist vorbereitet und bildet die Grundlage, um die weiteren Planungsschritte gezielt auf die gemeinsame Umsetzung auszurichten.

Geplant sind eine Typenschwimmhalle mit Sport- und Lehrschwimmbecken sowie den erforderlichen Funktionsräumen und ein Außenbereich mit Außenschwimmbecken, Umkleiden und ergänzenden Nebenflächen. Das notwendige Bebauungsplanungsverfahren befindet sich bereits auf der Zielgeraden.

Mit dem Kombibad stärken wir nicht nur den Vereins- und Freizeitsport, sondern leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zum Schulschwimmen, zur Gesundheitsförderung und zur Lebensqualität in unserem Bezirk.

Sport im öffentlichen Raum

Sport findet nicht nur im Verein statt. Immer mehr Menschen nutzen öffentliche Räume für Individualsportarten wie Laufen, Yoga, Fitness und andere Bewegungsformen. Grünflächen sind deshalb auch häufig Sportflächen.

Wir wollen den öffentlichen Raum stärker als Bewegungsraum entwickeln. Dazu gehören Calisthenics-Anlagen, Parcours, inklusive Outdoor-Angebote sowie gut gepflegte und barrierefrei erreichbare Flächen mit ausreichender Beleuchtung, Sitzgelegenheiten und Trinkwasserstellen. Gerade in verdichteten Wohngebieten sind solche wohnortnahen Bewegungsangebote für Menschen aller Generationen von besonderer Bedeutung.

Chancengleichheit im Sport

Sport muss allen offenstehen. Deshalb wollen wir die Chancengleichheit im Sport weiter verbessern.

Zwar ist der Anteil von Frauen und Mädchen im Sport bereits gestiegen, doch ein gleichberechtigtes Sportangebot ist noch nicht erreicht. Wir wollen den Mädchen- und Frauensport gezielt fördern, etwa durch eigene Trainingszeiten, wo Engpässe bestehen, sowie durch Mädchen-Sporttage in Schulen und Kiezen.

Auch inklusive Sportangebote für Menschen mit Behinderungen müssen ausgebaut werden. Barrierefreiheit darf nicht nur formal bestehen, sondern muss praktisch nutzbar sein. Deshalb sollen Sportanlagen regelmäßig darauf überprüft werden, ob sie tatsächlich barrierearm nutzbar sind.

Für Seniorinnen und Senioren wollen wir gesundheitsorientierte und altersgerechte Bewegungsangebote weiterentwickeln. Dazu gehören Rehabilitationssport und Sturzprävention ebenso wie moderate Angebote wie Yoga, Tanz und Gymnastik sowie weitere niedrigschwellige Bewegungsformate, die Gesundheit, Mobilität und soziale Teilhabe stärken.

Sicherer Sport und starke Vereinsstrukturen

Sportvereine tragen viel Verantwortung, besonders im Kinder- und Jugendbereich. Deshalb wollen wir Vereine beim Erwerb von Kinderschutzsiegeln unterstützen und sie bei der Entwicklung von Schutzkonzepten beraten und begleiten.

Es sind klare Standards für sichere Trainings- und Vereinsstrukturen notwendig. Trainer und Betreuer sollen für das Thema sensibilisiert und qualifiziert werden. So stärken wir Vertrauen, Sicherheit und Qualität im Vereinssport.

Sport als Teil des Kiezlebens

Sportvereine sind Orte der Begegnung und Identifikation. Sie verbinden Generationen, Herkunftsgeschichten und Lebenswelten. Deshalb wollen wir Vereinsfeste, Turniere und Kiezsportveranstaltungen weiterhin unterstützen.

Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Vereinen, Initiativen und sozialen Trägern soll dabei gestärkt werden. Projekte, die die Bereiche Sport, Integration, Gesundheit und Nachbarschaft miteinander verbinden, leisten einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt im Bezirk.

Fazit

Unser Ziel ist ein Bezirk, in dem jedes Kind schwimmen lernen kann, in dem jeder Mensch ein Sportangebot in erreichbarer Nähe findet, in dem Vereine gute Bedingungen vorfinden und in dem Ehrenamtliche Wertschätzung und Unterstützung erfahren.

Marzahn-Hellersdorf soll ein Bezirk sein, der Bewegung ermöglicht und Engagement belohnt.

Kunst, Kultur, Jugend & Senioren

Kunst, Kultur, Jugend & Senioren – Begegnung ermöglichen, Zusammenhalt stärken

Marzahn-Hellersdorf ist ein Bezirk im Wachstum mit starken Nachbarschaften, engagierten Initiativen und einer vielfältigen Kulturlandschaft. Für uns entstehen Kunst und Kultur nicht nur in Museen oder Galerien. Sie entstehen überall dort, wo Menschen zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam Zeit verbringen. Sie sind Teil des Alltags in unserem Bezirk, stärken Nachbarschaften, verbinden Generationen und tragen zu lebendigen Kiezen bei.

Deshalb wollen wir Kunst und Kultur im gesamten Bezirk sichtbar machen und Angebote fördern, die im Alltag der Menschen ankommen. Unser Ziel ist ein Bezirk, in dem kulturelle Teilhabe, Begegnung und gesellschaftliches Engagement für Menschen jeden Alters selbstverständlich sind.

Kunst und Kultur im Kiez stärken

Marzahn-Hellersdorf verfügt über zahlreiche kulturelle Einrichtungen, die weit über den Bezirk hinauswirken und einen festen Bestandteil des kulturellen Lebens bilden. Der Erhalt und die Weiterentwicklung dieser kulturellen Leuchttürme, zu denen beispielsweise das Schloss Biesdorf, die Parkbühne am Schloss Biesdorf und das Theater am Park gehören, sind uns ein besonderes Anliegen.

Gleichzeitig lebt Kultur nicht nur von großen Einrichtungen, sondern vor allem vom Engagement vor Ort. Flohmärkte, Nachbarschaftsfeste, kleine Konzerte und Veranstaltungen im öffentlichen Raum bringen Menschen zusammen und stärken das Miteinander im Kiez.

Um diese verbindende Funktion von Kunst und Kultur weiter zu stärken, wollen wir die Durchführung solcher Veranstaltungen erleichtern, Initiativen aus der Nachbarschaft stärker unterstützen und den Austausch im Bezirk fördern. Kultur muss sichtbar, zugänglich und im gesamten Bezirk erlebbar sein.

Besonders wichtig ist uns auch die Förderung der Bildenden Kunst. Wir wollen Künstlerinnen und Künstler verstärkt mit Förderern, Initiativen und Partnern zusammenbringen, um die Rahmenbedingungen für Kunstschaffende in Marzahn-Hellersdorf weiter zu verbessern.

Identität und Geschichte sichtbar machen

Ein Beispiel hierfür ist die Erinnerung an den Sandmann, der in Marzahn-Hellersdorf entwickelt wurde und bis heute für Kindheit, Familie und gemeinsame Erinnerungen steht. Solche identitätsstiftenden Elemente prägen unseren Bezirk und verbinden Generationen.

Darüber hinaus unterstützen wir ausdrücklich die Initiative, das Sandmännchen und die Tradition der Gutenachtgeschichten als Immaterielles Kulturerbe stärker zu würdigen und langfristig als Weltkulturerbe sichtbar zu machen. Das Sandmännchen ist weit mehr als eine Fernsehfigur. Über Generationen hinweg ist es zu einem festen Bestandteil des Alltags, der Familienkultur und gemeinsamer Erinnerungen geworden. Werte wie Verlässlichkeit, Geborgenheit und gemeinsames Innehalten am Ende des Tages sind gerade in einer zunehmend beschleunigten Gesellschaft von besonderer Bedeutung.

Auch offene Begegnungsorte leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben. Offene Bücherschränke sind unkomplizierte Orte des Austauschs und der Begegnung. Solche Angebote wollen wir weiter ausbauen und gemeinsam mit lokalen Initiativen neue Standorte schaffen.

Junge Menschen und kulturelle Teilhabe

Kultur eröffnet Perspektiven und schafft Räume für Begegnung, insbesondere für junge Menschen. Neben Bildung und Sport sind Orte für Freizeit, Austausch und kulturelle Aktivitäten wichtig.

Viele Jugendliche und junge Erwachsene wünschen sich Möglichkeiten, sich auch am Abend im Bezirk zu treffen und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Ein lebendiger Bezirk endet nicht um 20 Uhr. Deshalb wollen wir neue Veranstaltungsformate fördern und Räume für junge Kultur stärken, zum Beispiel durch Proberäume für Bands, offene Bühnen für Musik und Kleinkunst oder Veranstaltungen für junge Künstlerinnen und Künstler.

Gleichzeitig ist gesellschaftliche Teilhabe für viele Kinder und Jugendliche nicht selbstverständlich. In einem wachsenden Bezirk mit unterschiedlichen sozialen Lebensrealitäten entscheidet noch zu oft der Geldbeutel über Chancen und Möglichkeiten. Jugendclubs, Sportvereine, freie Träger und viele weitere Angebote leisten bereits wichtige Arbeit, erreichen aber nicht alle gleichermaßen. Die Angebote sind teilweise zu weit entfernt, nicht ausreichend bekannt oder im Alltag nur schwer zugänglich.

Deshalb setzen wir uns für mehr kostenfreie und wohnortnahe Angebote im Kiez, für mobile Jugendarbeit und für verlässliche Orte mit festen Ansprechpartnern ein. Diese Strukturen wollen wir stärken und besser miteinander vernetzen.

Damit Jugendangebote nicht an ihrem Alltag vorbeigehen, müssen sie sich stärker an den tatsächlichen Lebensrealitäten orientieren und dort ansetzen, wo sie gebraucht werden.

Dabei ist es wichtig, unterschiedliche Bedürfnisse zu berücksichtigen. Jeder junge Mensch bringt eigene Erfahrungen, Lebensrealitäten und Perspektiven mit. Deshalb braucht es individuelle Zugänge zu Angeboten sowie Räume, in denen sich alle sicher und respektiert fühlen können. Dazu gehören auch queere Jugendliche, die im Alltag häufig besonderen Herausforderungen ausgesetzt sind und deshalb verlässliche und geschützte Orte benötigen.

Jugendhilfe und Ganztag besser verbinden

Der Alltag vieler Kinder und Jugendlicher hat sich verändert. Ein immer größer werdender Teil ihres Tages wird in der Schule verbracht und der Ausbau der Ganztagsangebote schreitet weiter voran.

Schule und Jugendhilfe sind jedoch unterschiedliche Systeme. Umso wichtiger ist es, sie besser miteinander zu verbinden. Der Ganztag darf kein abgeschlossener Raum sein, sondern muss sich stärker in den Sozialraum öffnen.

Deshalb wollen wir die Angebote der Jugendhilfe und freier Träger enger mit dem Schulalltag verknüpfen und die Kooperationen vor Ort weiter ausbauen.

Senioren und gesellschaftliche Teilhabe

Marzahn-Hellersdorf ist ein Bezirk mit vielen engagierten Seniorinnen und Senioren. Sie gestalten das gesellschaftliche Leben aktiv mit und bringen ihre Erfahrungen in Nachbarschaft, Ehrenamt und Vereinen ein.

Wir wollen Angebote stärken, die Begegnung ermöglichen und Einsamkeit entgegenwirken. Dazu gehören Seniorentreffs, kulturelle Veranstaltungen im Kiez, generationenübergreifende Formate sowie der Erhalt bestehender Begegnungsorte.

Auch Mehrgenerationenhäuser und ehrenamtlich getragene Strukturen leisten hierbei einen wichtigen Beitrag und verdienen verlässliche Unterstützung.

Gleichzeitig wollen wir die Teilhabe älterer Menschen am kulturellen und gesellschaftlichen Leben weiter verbessern. Dafür sind barrierefreie Zugänge zu Kultur- und Freizeitangeboten, gut erreichbare Veranstaltungsorte und wohnortnahe Angebote entscheidend.

Auch digitale Bildungsangebote, etwa in Bibliotheken oder Begegnungsstätten, können dazu beitragen, älteren Menschen mehr Teilhabe und Sicherheit im Alltag zu ermöglichen.

Seniorenvertretung und Beratung stärken

Wir wollen die Mitwirkung älterer Menschen an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen weiter stärken. Deshalb unterstützen wir die aktive Arbeit der Seniorenvertretung im Bezirk und eine Weiterentwicklung des Seniorenmitwirkungsgesetzes, bei der die Bezirke stärker einbezogen werden.

Darüber hinaus setzen wir uns für die Einrichtung einer festen Beratungsstelle für Seniorinnen und Senioren ein. Wir wollen dies in unserem CDU Bürgerbüro einrichten. Durch regelmäßige Sprechzeiten soll eine verlässliche und niedrigschwellige Anlaufstelle für Fragen, Anliegen und Unterstützung im Alltag geschaffen werden.

Begegnung im öffentlichen Raum fördern

Kultur verbindet Generationen. Begegnungsorte im öffentlichen Raum, Veranstaltungen im Kiez und gemeinschaftliche Aktivitäten tragen wesentlich dazu bei, das Miteinander in unserem Bezirk zu stärken.

Der Verein „Die Kiezmacher e.V.“ leistet einen wichtigen Beitrag für Begegnung, Nachbarschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt in unseren Kiezen. Durch ehrenamtliches Engagement, niedrigschwellige Angebote für Austausch und Beteiligungsmöglichkeiten bringt der Verein Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebensrealitäten zusammen. Zugleich stärkt er bürgerschaftliches Engagement, Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld und die aktive Mitgestaltung des Kiezes. Gerade solche Initiativen schaffen Räume für Begegnung, fördern Verantwortung füreinander und machen Nachbarschaft, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Alltag konkret erlebbar.

Unser Ziel ist ein Bezirk, in dem Menschen jeden Alters gerne leben, sich begegnen, sich einbringen und ihre Nachbarschaft aktiv mitgestalten können.

Integration & gesellschaftlicher Zusammenhalt

Integration & gesellschaftlicher Zusammenhalt

Integration entscheidet sich im Alltag. In unseren Kiezen, in Schulen, am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft. Sie ist für die Menschen, die schon lange hier leben, ebenso wie für diejenigen, die neu zu uns kommen, von zentraler Bedeutung.

Marzahn-Hellersdorf ist ein vielfältiger Bezirk. Rund 74.000 Menschen mit Migrationsgeschichte leben bei uns. Neben den traditionell großen Gruppen der Spätaussiedler und Menschen vietnamesischer Herkunft sind in den vergangenen Jahren verstärkt Geflüchtete sowie Zuwanderer aus anderen EU-Staaten hinzugekommen.

Viele von ihnen wollen arbeiten, sich einbringen und Teil unserer Gesellschaft sein. Damit Integration gelingt, braucht es klare Regeln, gegenseitigen Respekt und echte Chancen.

Sprache, Bildung und Arbeit

Integration gelingt nicht von allein. Sie erfordert Orientierung, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Sprache, Bildung und Arbeit sind dafür entscheidende Voraussetzungen. Wer hier lebt, muss die Möglichkeit haben, Deutsch zu lernen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Gleichzeitig erwarten wir, dass unsere Regeln respektiert und Integrationsangebote genutzt werden.

Deshalb setzen wir auf frühe und verbindliche Sprachförderung in Kitas und Schulen sowie für Erwachsene. Die Angebote müssen erreichbar, alltagstauglich und praxisnah sein.

Besonders wichtig ist uns die frühe Förderung von Kindern. Denn gute Sprachkenntnisse sind eine zentrale Voraussetzung für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe.

Chancen eröffnen

Bildung, Ausbildung und Arbeit schaffen Perspektiven und ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass ausländische Schul-, Studien- und Berufsabschlüsse schneller anerkannt werden und die berufliche Integration nicht an unnötiger Bürokratie scheitert.

Unternehmen, Handwerksbetriebe und soziale Einrichtungen im Bezirk leisten hierbei einen wichtigen Beitrag. Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze und ermöglichen Integration im Alltag.

Auch Beratungsangebote für Familien, Jugendliche und neu Zugewanderte wollen wir weiter stärken und besser miteinander vernetzen.

Zusammenhalt im Kiez stärken

Ein gutes Miteinander entsteht vor Ort, beispielsweise in Vereinen, Nachbarschaften, Begegnungsstätten oder Initiativen. Dort lernen Menschen einander kennen, bauen Vertrauen auf und übernehmen Verantwortung füreinander.

Diese Orte der Begegnung wollen wir stärken. Migrantenorganisationen leisten dabei einen wichtigen Beitrag und verdienen verlässliche Unterstützung.

Integration bedeutet für uns kein Nebeneinander, sondern ein gemeinsames Zusammenleben. Deshalb unterstützen wir Projekte, die Austausch, gegenseitiges Verständnis und Teilhabe fördern.

Gerade Sportvereine, Kulturangebote und ehrenamtliches Engagement bringen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen und stärken den Zusammenhalt im Alltag.

Klare Regeln und gemeinsame Werte

Menschen, die Schutz suchen, helfen wir. Gleichzeitig erwarten wir, dass sie Teil unserer Gemeinschaft werden, unsere Werte achten und die angebotenen Integrationsmaßnahmen nutzen.

Hilfe und klare Erwartungen gehören für uns zusammen. Integration bedeutet auch, Verantwortung für das gemeinsame Zusammenleben zu übernehmen.

Dazu gehören die Achtung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und ein respektvoller Umgang miteinander.

In Marzahn-Hellersdorf soll sich jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft, seinem Geschlecht oder seinem Lebensentwurf sicher fühlen und seinen Platz finden.

Dazu gehört selbstverständlich auch, dass Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität respektiert werden und frei von Ausgrenzung leben können.

Integration vor Ort gestalten

Integration findet nicht abstrakt, sondern konkret im Lebensumfeld der Menschen statt. Deshalb wollen wir bezirkliche Strukturen stärken, die Orientierung, Beratung und Begegnung ermöglichen.

Dabei leisten Familienzentren, Sprachmittlung, Beratungsangebote und soziale Anlaufstellen wichtige Arbeit. Diese Angebote müssen dauerhaft verfügbar und verlässlich ausgestattet sein.

Unser Ziel ist ein Bezirk, in dem Integration verbindet und Zusammenhalt stärkt – mit klaren Regeln, fairen Chancen und gegenseitigem Respekt.

Öffentliche Verwaltung & Digitalisierung

Öffentliche Verwaltung & Digitalisierung – modern, bürgernah und leistungsfähig

Eine gut funktionierende Verwaltung ist essenziell für das Vertrauen in den Staat und die Lebensqualität in unserem Bezirk. Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass Anliegen zuverlässig, verständlich und möglichst unkompliziert bearbeitet werden.

Marzahn-Hellersdorf ist ein wachsender Bezirk. Damit steigen auch die Anforderungen an die Verwaltung, den Service und die Erreichbarkeit. Unser Ziel ist eine moderne, leistungsfähige und bürgernahe Verwaltung, die digitale Möglichkeiten nutzt, ohne den persönlichen Kontakt zu ersetzen.

Bürgerämter stärken und digitale Angebote ausbauen

Die Erweiterung der Bürgerämter um den zusätzlichen Standort in der Riesaer Straße war ein wichtiger Schritt, um mehr Termine anzubieten und Wartezeiten spürbar zu verkürzen. Daran wollen wir anknüpfen.

Gleichzeitig muss der Ausbau digitaler Bürgerdienste konsequent weitergeführt werden. Viele Anliegen sollen unkompliziert von zu Hause oder unterwegs erledigt werden können, sei es über den heimischen PC oder über mobile Endgeräte.

Dazu gehören verständliche Online-Angebote, digitale Terminvergaben und der Ausbau nutzerfreundlicher Bürger-Apps. Verwaltung muss sich an den Lebensrealitäten der Menschen orientieren und Dienstleistungen dort anbieten, wo sie gebraucht werden.

Digitalisierung darf jedoch nicht dazu führen, dass persönliche Ansprechpartner verloren gehen, oder Bürgerinnen und Bürger ausgeschlossen werden. Deshalb setzen wir uns klar für den Erhalt aller Bürgerämter im Bezirk ein. Die Menschen müssen selbst entscheiden können, ob sie ihre Anliegen digital oder persönlich vor Ort erledigen möchten.

Verwaltung modern aufstellen

Eine moderne Verwaltung braucht moderne Arbeitsbedingungen. Deshalb setzen wir uns für eine zeitgemäße technische Ausstattung der Bezirksverwaltung ein.

Dazu gehören mobile Arbeitsmöglichkeiten, digitale Arbeitsprozesse und eine leistungsfähige IT-Infrastruktur. Moderne Arbeitsbedingungen sind heute nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern auch ein entscheidender Faktor bei der Gewinnung neuer Beschäftigter.

Gerade in den kommenden Jahren wird die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer zentralen Herausforderung, da viele Beschäftigte das Renteneintrittsalter erreichen. Deshalb muss sich die Bezirksverwaltung als moderner und attraktiver Arbeitgeber aufstellen.

Flexible Arbeitsmodelle und moderne technische Ausstattung helfen dabei, Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren und neue Fachkräfte für die Verwaltung zu gewinnen.

Effiziente Verwaltung und sinnvoller Technikeinsatz

Der wachsende Bezirk braucht eine Verwaltung, die leistungsfähig und wirtschaftlich arbeitet. Deshalb wollen wir Verwaltungsabläufe regelmäßig überprüfen und weiterentwickeln.

Vor jeder Stellennachbesetzung muss geprüft werden, ob die Aufgaben in gleicher Form weiterhin notwendig sind oder durch technische Unterstützung effizienter organisiert werden können. Moderne Technologien und digitale Anwendungen können dabei helfen, Beschäftigte zu entlasten und Arbeitsabläufe zu optimieren.

Der Einsatz neuer Technologien muss dabei immer dem Ziel dienen, Service, Bearbeitungsgeschwindigkeit und Bürgerfreundlichkeit zu verbessern.

Ordnungsamt-App weiterentwickeln

Die Ordnungsamt-App hat sich zu einem wichtigen Kommunikationsmittel zwischen Verwaltung und Bürgern entwickelt. Viele Menschen nutzen sie, um Probleme wie Müllablagerungen oder Schäden im öffentlichen Raum zu melden.

Gleichzeitig sind viele Bürgerinnen und Bürger frustriert, wenn Meldungen zwar formal als erledigt gekennzeichnet sind, in Wirklichkeit aber nur weitergeleitet wurden. Deshalb wollen wir die Ordnungsamt-App weiterentwickeln und sie besser mit den zuständigen landeseigenen Unternehmen und Einrichtungen verknüpfen.

Eine direkte Anbindung an die Berliner Stadtreinigung oder weitere zuständige Stellen kann dazu beitragen, Probleme schneller zu lösen und Rückmeldungen nachvollziehbarer zu machen.

Wer sich aktiv für Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit im Bezirk engagiert, muss ernst genommen werden und eine verlässliche Rückmeldung erhalten.

Digitalisierung mit Augenmaß

Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Sie soll den Alltag der Menschen erleichtern und Verwaltungsprozesse verbessern.

Dabei bleibt für uns klar: Die Verwaltung muss erreichbar, verständlich und bürgernah bleiben. Nicht alle Menschen nutzen digitale Angebote selbstverständlich. Deshalb setzen wir auf Wahlfreiheit statt Zwangsdigitalisierung.

Unser Ziel ist eine Verwaltung, die moderne digitale Möglichkeiten sinnvoll nutzt und gleichzeitig den persönlichen Kontakt zu den Menschen im Bezirk bewahrt.

Fazit

Marzahn-Hellersdorf braucht eine moderne Verwaltung, die zuverlässig erreichbar ist und den Menschen das Leben erleichtert.

Wir stehen für eine bürgernahe Verwaltung, starke Bürgerämter, sinnvolle und konsequente Digitalisierung sowie einen öffentlichen Dienst, der leistungsfähig, attraktiv und zukunftsfähig aufgestellt ist.

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cdufraktionmahe

Wir sind die CDU-Fraktion in Marzahn-Hellersdorf.
Mit 19 Verordneten stellen wir die stärkste Fraktion in der Bezirksverordntenversammlung. 🙌🏻👋🏼

Unsere Schwerpunkte in der heutigen BVV-Sitzung: Unsere Schwerpunkte in der heutigen BVV-Sitzung:

Wir setzen uns dafür ein, dass der Neubau einer Sporthalle an der Jänschwalder Straße ab 2031 in die Investitionsplanung aufgenommen wird. Für die Übergangszeit soll eine mobile Sporthalle in Leichtbauweise geprüft werden.

Der Bahnhof Mahlsdorf soll sauberer, sicherer und attraktiver werden. Dafür sollen Deutsche Bahn, Senat und Bezirk regelmäßige Reinigungen, Maßnahmen gegen Graffiti und Verschmutzung sowie Verbesserungen im Bereich der Bushaltestellen prüfen und umsetzen.

An der Einmündung Wuhletalstraße und Märkische Allee bestehen eingeschränkte Sichtverhältnisse. Wir wollen prüfen lassen, wie die Verkehrssicherheit an dieser Stelle verbessert werden kann.

Vor Seniorenheimen, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und Gesundheitszentren sollen falsch abgestellte E-Scooter nicht zur Gefahr werden. Deshalb setzen wir uns für Sperrbereiche und digitale No-Parking-Zonen an sensiblen Standorten ein.

Für die Dauer der Bauarbeiten im Gebiet Bisamstraße fordern wir ein temporäres 7,5t-Verbot in der Terwestenstraße. Anliegerfahrzeuge sollen ausgenommen bleiben.

Im Bürgerpark Marzahn setzen wir uns für größere Abfallbehälter ein. BSR-Behälter mit 240 oder 360 Litern Fassungsvermögen können helfen, Überfüllungen zu vermeiden.

Zusätzliche Papierkörbe sollen einfacher und kostengünstiger angebracht werden, etwa an vorhandenen Pfosten in Grünanlagen, Parks sowie entlang von Fuß- und Radwegen.

In der Neuenhagener Straße berichten Anwohner von Belastungen durch die betriebliche Endstelle der BVG-Linie 195. Gemeinsam mit BVG und Senat setzen wir uns für die Prüfung eines geeigneteren Standorts ein. #mahe #kiezmacher #marzah #hellersdorf #marzahnhellersdorf
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